Eigenheim
My Home is my Castle - wirklich?

Wer in seinem Haus auf Sicherheit Wert legt, der sollte ähnliche Prinzipien auch für seinen Garten pflegen. Deshalb ist es naheliegend, auch den eigenen Garten entsprechend zu schützen. Alarmanlagen, Bewegungsmelder und Überwachungskameras, je nach Bedarf kann man den Hausgarten zu einer Art sicherer Festung aufrüsten, wobei die volle Ladung an Sicherheitstechnologien wahrscheinlich nur dann wirklich Sinn ergibt, wenn man in einem äußerst schwierigen Viertel wohnt, in dem Einbrüche häufig vorkommen. Der erste Schritt zu einem sicheren Garten führt schon einmal über die richtige Beleuchtung.

Wer nicht die ganze Nacht über draußen das Licht brennen lassen will, was ja nicht nur erhebliche Kosten nach sich zieht, sondern vielleicht auch die Nachbarn stört, sollte über die Anschaffung eines Bewegungsmelders nachdenken. Sobald sich jemand dem Haus nähert, wird durch einen Sensor das Licht betätigt. Abschreckend für den Eindringling ist dies allemal, da er sich nicht mehr im Schutz der Dunkelheit befindet.

Eingesetzt werden für die Arbeit mit Bewegungssensoren unter anderem die so genannten Reedschalter, die so eine wichtige Rolle im Bereich der Sicherheitstechnik spielen. Bei einem solchen Kontakt handelt es sich um in ein Glasrohr eingeschmolzene Kontaktzungen, die magnetisch betätigt werden. Das Glasrohr ist Namensgeber dieser Art von Schalter, denn Reed bedeutet auf Englisch nichts anderes als das deutsche Wort Röhrchen oder Reet. Mehr Informationen über Reedschalter gibt es unter anderem hier zu erfahren: https://de.wikipedia.org/wiki/Reedschalter. Bei einem Bewegungsmelder, der durch Sensoren ausgelöst wird, sollte man allerdings auch darauf achten, dass nichts Störendes wie beispielsweise Blätter oder eine Markise im Weg sind, die dafür sorgen, dass der Melder ständig betätigt wird. Dies kann nicht nur die Menschen im Haus unnötig erschrecken, sondern ist irgendwann auch für die Nachbarn eine Zumutung.

Den Garten selbst mit einer Alarmanlage zu versehen, ist meist schwieriger als der Alarmschutz eines Hauses, denn gerade in ländlichen Gegenden ist damit zu rechnen, dass sich Wildtiere oder fremde Katzen oder Hunde in den Außenanlagen verirren. Wird dann immer sofort ein Alarm ausgelöst, hat man selber keine ruhige Minute mehr. Doch besteht man auf einer Alarmanlage zur Sicherung des Hauses, dann ist es unabdingbar, insbesondere den Weg vom Garten ins Haus zu sichern und nicht etwa nur die Eingangstür. Die Gründe dafür wurden oben bereits erwähnt. Eine Kombination aus Bewegungsmelder, Alarmanlage und einem sicheren Zaun sollte jedoch dafür sorgen, dass man sich in seinem eigenen Haus und Garten sicher fühlen kann.


(Gastbeitrag, Aktualität beachten, 11/2013, die Urheberrechte liegen beim Autor)