japanisches Steingärtchen
Ein Steingärtchen im japanischen Stil.

Der Garten am Haus ist ein Ort der Entspannung und Erholung, wenn er sinnvoll angelegt ist und der Aufenthalt darin nicht nur unermüdliche Arbeit bedeutet. Viele Gartenbesitzer versuchen, das Grundstück möglichst pflegeleicht zu gestalten, verwandeln den Rasen in eine Kiesfläche mit Blumentöpfen oder machen gleich eine großzügige Terrasse daraus. Dabei ist es gar nicht schwer, einen pflegeleichten und dennoch naturnahen Garten zu besitzen.

Der Steingarten zählt auch dazu, er bietet viele Gestaltungsformen und damit verbunden viele Möglichkeiten der Bepflanzung. Damit es möglichst natürlich aussieht, ist die Wahl der Steine wichtig. Sie verleihen dem Garten letztlich seinen Charakter und den darin wachsenden Pflanzen eine Heimat.

Steine für den Steingarten

Es gibt Gesteinsarten, die sind viele hundert Millionen Jahre alt, wie zum Beispiel den Granit. Andere haben klangvolle Namen und beeindrucken mit Farben und Beschaffenheit. Doch bei der Wahl der Steine kommt es nicht alleine auf die äußere Schönheit an, obwohl sie wichtig ist, damit der Garten zum Haus passt. Denn Steine sind nicht alle gleich witterungsbeständig und haben sprichwörtlich „steinharte“ Eigenschaften. Manche vertragen keine stetige Feuchtigkeit, andere keine heiße Sonneneinstrahlung. Auch wenn sie davon nicht schmelzen, ihre Schönheit leidet deutlich. Jeder Gartenbesitzer sollte sich also auch darüber hinformieren, welche Gesteinsarten für die Lage seines Gartens geeignet sind. Die beliebtesten Gesteinsarten sind Basalt, Kalkstein oder Sandstein und auch Granit und Quarzit wird in vielen Varianten angeboten.

Passend zu einem Steingarten kann auch der Weg dorthin, die Terrasse oder der Zugang zum Haus mit diversen Steinen belegt werden. Ein moderner Steinteppich, wie auf der Seite terralith.de zu sehen, ist aus unterschiedlich gekörntem Marmorkies hergestellt. Er passt dazu hervorragend, denn er ist neben seinen praktischen Vorzügen in vielen Gesteinsfarben erhältlich. Hierbei handelt es sich um einen besonders robusten Belag, der sich leicht legen lässt und dennoch sehr natürlich aussieht. Ein solcher Steinweg hat den Vorteil, nicht von Unkräutern durchsetzt zu werden, wie das bei einzeln verlegten Steinplatten immer wieder vorkommt. Entlang eines solchen Weges kann eine Trockensteinmauer aufgesetzt werden, die die passende Einfassung für den Steingarten darstellt. So wird auch der Gang zur Garage oder zum Gartenhaus natürlich und schön gestaltet, ohne mit großer Pflegearbeit zu belasten.

Kleine Gärten richtig gestalten - der Steingarten als Blickfang

Moderne Grundstücke werden immer kleiner und erfordern eine geschickte Gestaltung, damit der Garten nicht wie vom Reißbrett gemacht aussieht. Aber auch alte Gärten, die meistens noch sehr groß sind, verlangen nach einer ansprechenden Aufteilung. Grundsätzlich sollte der Garten in Zonen aufgeteilt werden, da kann auch ein Steingarten eingefügt werden:

  • ein schöner Sitzplatz muss sein
  • eine Blumeninsel in der Rasenfläche
  • ein kleiner Teich oder eine Wasserstelle
  • ein paar Sträucher mit Himbeeren, Brombeeren
  • die Trockenmauer mit Steingartenbepflanzung
  • Blumenbeet am Gartenhaus

Bei der Planung sollte daran gedacht werden, dass die Pflanzen zum Pflanzzeitpunkt noch jung und klein sind. Sie werden wachsen und schnell größer, sie sollten also nicht zu dicht zusammenstehen. Wenn der Steingarten die Nachbildung von alpinen Landschaften ist, fallen die Lücken erst einmal nicht so auf.

Bei der Wahl der Pflanzen sollte auf die Standort- und Pflegeansprüche geachtet werden. Schatten oder Sonne, trocken oder feucht und vor allem, wann blühen die Gewächse? Bei der Zusammenstellung der Pflanzen für den Steingarten ist möglichst darauf zu achten, sonst blüht alles gleichzeitig, oder die Farbzusammenstellung ist nicht ansprechend gewählt.

Trittsteinweg und Findlinge