Sandkasten
Übrigens: Der Sandkasten sollte besser im Halbschatten liegen.

Ganz gleich, ob eine Familie nur einen kleinen Vorgarten besitzt, am Wochenende gemeinsam mit den Kindern zum Schrebergarten fährt oder ein ausgedehntes Anwesen besitzt: Babys und Kleinkinder sollten im Sommer gewissenhaft vor Sonneneinstrahlung geschützt werden. Hier sind die Erziehungsberechtigten gefordert, entsprechende Kleidung und Sonnenschutz verantwortungsbewusst bereitzuhalten.

Kleidung

Kinder wollen und sollen im Freien spielen. Besonders in den warmen Monaten gibt es im Garten, ebenso wie in Parks oder auf Spielplätzen, viel zu entdecken. Aber bei intensiver Sonneneinstrahlung und großer Hitze sollte der gesamte Körper eines Babys oder Kleinkindes umfassend geschützt werden, denn direkter Sonneneinstrahlung dürfen Kinder unter zwei Jahren nicht ausgesetzt werden. Der Kopf ist besonders empfindlich. Eine Kappe genügt hier nicht, da sie lediglich das Gesicht beschattet. Ohren und Nacken, aber auch die Nase können beispielsweise durch Hüte mit einer breiten Krempe beschirmt werden. Wird das nicht beachtet, werden schon nach kurzer Zeit Rötungen und Sonnenbrand auftreten. Kleinkinder und speziell Babys haben noch nicht genügend Pigmente, um mit der Sonneneinstrahlung zurechtzukommen. Dies gilt nicht nur für den Kopf, sondern für den gesamten Körper.

Webshops wie vertbaudet.de, welche sich auf Artikel rund ums Baby spezialisiert haben, bieten deshalb Ganzkörper-Anzüge mit UV-Schutz für die kleinen Spielkameraden an. Diese bieten nicht nur den höchsten Sonnenschutzfaktor, der mit der Bezeichnung UPF 50+ abgekürzt wird. Die UV-Anzüge können beispielsweise zum großen Teil Polyamid sein, sollten jedoch auch Elasthan (beispielsweise ein Fünftel) enthalten. So ist die Kleidung dehnbar und passt sich der Körperform an.

Wie alle Kleidung für Babys oder Kleinkinder sollten die Eltern beim Kauf bereits darauf achten, dass das Kleidungsstück sich beispielsweise durch Druckknöpfe im Schritt und Reißverschlüsse am Rücken leicht anziehen lässt. Die Kleidung sollte für das Spiel im Garten, auf der Wiese oder im Sand auch atmungsaktiv sein.

Tipps und weitere Schutzmöglichkeiten

Wer sich Sonnensegel oder einen Sonnenschirm anschafft, kann diese nicht nur für den Strandurlaub verwenden. Sie können ebenso die Kinder und Babys bei allen Freiluftaufenthalten vor der Sonneneinstrahlung schützen. So kann eine junge Familie gemeinsam entspannen. Dabei sollte der Schirm am besten schräg einstellbar sein. Durch die Neige kann der Schutz in jede Richtung gedreht werden. Wer sein Baby im Kinderwagen in den Garten stellt, damit es darin an der frischen Luft spielen kann, der hat die Möglichkeit, am Wagen selbst ein kleineres, mobiles Sonnensegel zu montieren.

Sonnenmilch oder Balsam sind zwar für Erwachsene und Kinder grundsätzlich angemessen. Jedoch sind sie für Kinder unter zwei Jahren zuweilen nicht geeignet. Bei älteren Kindern sollten die Eltern darauf achten, die Sonnenmilch mindestens eine halbe Stunde vor dem Spielen im Garten aufzutragen und diese gut einziehen zu lassen. Das Produkt sollte großzügig aufgetragen werden. Der höchste Lichtschutzfaktor UPF 50+ ist dabei auf jeden Fall zu empfehlen.

Einige weitere Dinge sollten Eltern im Hinterkopf behalten. So gilt es nicht nur, Kopf und Körper, sondern auch die Füße vor der Sonneneinstrahlung zu schützen. Auch in Planschbecken und Pools sollten sich die Kleinkinder mit entsprechender Bekleidung aufhalten. Die Sonneneinstrahlung ist in der Regel zwischen 11 und 15 Uhr am stärksten. Auch im Schatten beträgt die UV-Strahlung noch deutlich über 50 Prozent, sodass es ratsam ist, die Babys und Kleinkinder auch hier nicht unbekleidet zu lassen.

Sandkasten im Schatten