Wäsche auf der Leine
Entweder draußen trocknen oder mit Spartechnik drinnen.

Der Autor liebt seinen Garten. Aber das heißt nicht, dass er nicht auch Wert auf einen gut ausgerüsteten Haushalt legt. Ein gut funktionierender Haushalt ist für sein Wohlbefinden mindestens so wertvoll und wichtig wie sein gepflegter Garten. Ab und zu passiert es aber leider, dass wichtige Haushaltsgeräte kaputtgehen oder schlicht aus Effizienzgründen ausgetauscht werden müssen. Bei ihm stand vor nicht allzu langer Zeit ein neuer Wäschetrockner an. Nach welchen Kriterien er den neuen Trockner ausgesucht hat und was dabei zu beachten ist, hat er in diesem Beitrag kurz zusammengefasst.

Diese Trocknerarten gibt es

Zunächst einmal muss man wissen, dass es verschiedene Arten von Wäschetrocknern gibt. Am gängigsten sind bei uns die elektrischen Trommeltrockner, bei denen die Wäsche durch den Umlauf in der Trommel sowie durch die Zufuhr warmer Luft getrocknet wird. Eher weniger verbreitet sind gasbetriebene Trockner sowie Trockenschränke. Es gibt auch sogenannte Waschtrockner, also Kombigeräte aus Waschmaschine und Trockner. Da die Waschmaschine der Autors aber noch bestens funktioniert, hat er sich lediglich reine Trockner näher angeschaut.

Doch auch unter den Trommeltrocknern gibt es nochmals Unterschiede. Ein Ablufttrockner beispielsweise führt die feuchte Luft über ein Rohr nach außen ab, während Kondensationstrockner die Luft abkühlen und das Restwasser in einer Wanne sammeln, die regelmäßig entleert werden muss. Wiederum etwas anders funktioniert ein Gerät mit Wärmepumpe. Hier verbleibt die Luft in einem geschlossenen Kreislauf und wird nach der Feuchtigkeitsaufnahme erneut erwärmt und entfeuchtet, ohne dass Abluft in den umliegenden Raum freigesetzt wird.

Waschsalon Wokandapix

Generell gibt es drei wesentliche Punkte zu beachten, wenn man ein solches Haushaltsgerät kaufen möchte. Zunächst einmal sind natürlich die reinen Anschaffungskosten relevant. Doch auch der Energieverbrauch sollte auf lange Sicht nicht unbeachtet bleiben. Zu guter Letzt spielt natürlich auch die hauseigene Infrastruktur eine Rolle. Existiert bereits ein Abluftrohr, so ist die Verwendung eines Ablufttrockners kein Problem. Will man ihn allerdings nicht in einer separaten Waschküche betreiben, sondern in den Wohnraum integrieren, dürfte ein Wärmepumpentrockner am sinnvollsten sein.

Warum ich mich für einen Wärmepumpentrockner entschieden habe

Der Autor hat sich letztlich für ein Gerät mit Wärmepumpe entschieden. Zwar sind die Anschaffungskosten hier ein wenig höher, aber allein die weitaus bessere Energieeffizienz rechtfertigt bereits den höheren Kaufpreis, vorallem, wenn er häufig in Gebrauch ist. Einen solches Gerät kann man quasi überall aufstellen und sogar in Schränke integrieren, ohne Angst vor Schimmel oder Überfeuchtung haben zu müssen. Der einzige Nachteil gegenüber Geräten mit einem energiehungrigen Heizstab ist die etwas längere Trocknungszeit. Bei manchen Modellen ist eine prall gefüllte Trommel erst nach mehr als zwei Stunden schrankfertig. Doch der Autor persönlich benötigt nie so dringend ein Wäschestück, dass ihn dieser Umstand wirklich gestört hätte.

Was ein guter Trockner mit seinem Garten zu tun hat

Abgesehen davon, dass der Autor wie erwähnt einen ordentlichen Haushalt ebenso schätzt wie einen gepflegten Garten, ist die Anschaffung eines Haushaltsgerätes für ihn auch immer eine bewusste Entscheidung in ökonomischer und ökologischer Hinsicht. Ebenso wie er Kompost verwendet und Regenwasser nutzt, möchte er auch im Haushalt möglichst wenig verschwenden, sondern lieber Ressourcen und Kosten sparen. Dieser Gesichtspunkt ist ihm dabei weit wichtiger als Markenname, Design oder Programmvielfalt.

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