NutzgartenKleiner Mustergarten zur Eigenversorgung.
Kleiner Mustergarten zur Eigenversorgung.

Theoretisieren kann man viel und bewirkt dabei wenig – und so habe ich einen Mustergarten mit 10 mx10 m Grundfläche für den eigenen Gemüseanbau angelegt. Daneben steht noch ein handelsübliches Billig-Kleingewächshaus.Ein Indianerbeet habe ich ebenfalls angelegt. Mit solch einem effektiven Mischkulturenbeet, das nicht viel Arbeit macht, kann man optimal vorhandene Splitterflächen ausnutzen.

Und so gebe ich hier überwiegend Tipps zu Selbstversorgergärten und zur Eigenversorgung, die vorher von mir selber getestet wurden.

Die aktuellen und archivierten Videos findest du auf diesem Kanal: Selbstversorgergarten, meine Video-Notizen:

Hier noch Schnell-Tipps für Einsteiger

Wichtig ist, erst einmal klein anzufangen! Gehe also kleine Projekte an und verzettele dich nicht in zu vielen Aktionen. Also: Eine kleine Fläche intensiv bearbeiten und dann die Aktivitäten von Jahr zu Jahr steigern, gerade so, wie man an Freizeit in die Selbstversorgerwirtschaft investieren kann und möchte. Auf jeden Fall lohnt sich die Eigenversorgung durch den Garten. Ich kenne einige Familien, die sich über den Sommer zu gut 80 % von den Früchten aus dem eigenen Gartens ernähren...

KleingewächshausKleingewächshaus 2,80 m x 2,80 m: Es reicht für 4 Gurken- und 2 TomatenpflanzenTeile den Nutzgarten möglichst in zwei klar getrennte Bereiche - einen Obstgarten und einen Intensiv-Gemüsegarten. Das Gemüse bekommt dabei das beste und sonnigste Gartenland. Dazu gehört auch ein Komposthaufen, der im Sommer mit Kürbissen bepflanzt wird. Wer kann, der baue ein Kleingewächshaus, welches auch simpel aus Holzlatten und Folie konstruiert werden kann. So ein provisorisches Gewächshaus hält meistens viele Jahre.

Obstgarten: Äpfel und andere Obstgehölze sind schon einmal eine gute Wertanlage, wenn sie gute Sorten tragen. Mit dem Pflanzen von Obstbäumen und Obststräuchern sollte man nicht zu lange warten, da sie oft erst nach 2 – 3 Jahren ordentlich tragen. Bei vorhandenen Obstgehölzen musst du prüfen, ob es (z.B. bei Äpfeln oder Birnen) sich um Sommer-, Herbst- oder Wintersorten oder – wie bei Beerenobst – um frühe oder späte Sorten handelt. Überlegen, ob es effektiv ist, diese Sorten so zu belassen. Es bringt zum Beispiel nichts, wenn du keinen Platz zur Winterobstlagerung hast und Unmengen von Winteräpfeln erntest oder wenn dein Beerenobst gerade zur Urlaubszeit reif wird, wenn du nicht zu Hause bist. Und es gilt immer der Grundsatz: besser wenige und effektive Obstarten und -sorten als viele wertlose Obstgehölze! Was unnütz ist, das wird gerodet.