Schwarzkümmel
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Schon die Medizinmänner und Heiler im arabischen Raum, in Persien, Indien oder auch in Afrika wussten, dass der Schwarzkümmel eine ganz besondere natürliche Heilkraft besitzt. Er wurde fast ausschließlich als Heilkraut angesehen und genutzt. Auch in Europa erlangte die Kraft des Schwarzkümmels hohes Ansehen. Etliche Studien, die schon um 1960 durchgeführt wurden, bewiesen seine natürlichen Kräfte. Seine Inhaltsstoffe sind einzigartig und lassen ihn noch heute als eines der wichtigsten und hoch wirksamsten Heilmittel aus der Natur wachsen.

Ganz besonders begehrt ist das Öl, welches aus dem Echten Schwarzkümmel (Nigella sativa) hergestellt wird. Es gilt als Wunderwaffe gegen etliche Beschwerden. Das Heilkraut im eigenen Garten anzubauen, ist eigentlich immer möglich und nicht verkehrt, so hat man seine eigene kleine Apotheke gleich um die Ecke stehen.

Schwarzkümmel anbauen ist ganz einfach

Schwarzkümmel ist eine der erfolgreichsten Pflanzen, die als Heilkraut benutzt und noch heute gezielt verarbeitet und verabreicht werden. Das Öl besteht fast ausschließlich aus ungesättigten Fettsäuren, ätherischen Ölen und den unten aufgeführten Substanzen. Über sechs Millionen Mal wird das Öl im Schnitt jährlich verkauft. Der Anbau des Schwarzkümmels im eigenen Garten ist demnach nicht verkehrt und eigentlich gar nicht so schwer. Die Pflanze selbst ist als Wildkraut sehr robust und kann auch Kälte ganz gut vertragen. Den Samen bekommt man in jedem Pflanzenmarkt. Zum Anbau gilt:

  1. Damit er nicht zu sehr wuchert, sollte das Beet möglichst eingegrenzt werden.
  2. Der Boden selbst sollte locker sein, und ein sonniger Standort ist von Vorteill.
  3. Die Aussaat erfolgt im Frühjahr, geerntet wird im Spätsommer.
  4. Sie sollte möglichst neben Schnittlauch, Knoblauch und anderen stark duftenden Gewürzkräutern stehen. Dort hat sie das richtige Umfeld und ist relativ gut geschützt vor Schnecken und Nagern.
  5. Beim Öffnen der Früchte kann man sehen, ob die Samen reif sind. Sind Sie schwarzbraun gefärbt, kann geerntet werden. Anschließend die Samen trocknen und in einem luftdichten Gefäß lagern.

Kräuterhochbeet

Es gibt übrigens viele Möglichkeiten, die Kraft des Schwarzkümmels zu nutzen. Besonders als Öl ist dieser quasi unverzichtbar geworden. Einige Infos zum Thema Schwarzkümmel-Öl und wie man das Öl selbst herstellen kann, findet man unter schwarzkuemmeloel360.net. Die Inhaltsstoffe des Schwarzkümmels haben es in sich. Dazu zählen:

  1. Bioton
  2. Beta Karotin
  3. Vitamin C und E
  4. Folsäure
  5. B1 - B12
  6. Magnesium und Selen

Die Heilkraft des Schwarzkümmels gilt als bewiesen

Amerikanische Forscher hatten in einer umfassenden Studie erkannt, dass Schwarzkümmelöl auch bei der Bekämpfung von Krebs helfen kann. Bei dem Medikament Doxorubizin, das bei Chemotherapien angewendet wird und das Wachstum von Tumorzellen hemmen soll, fügten die Ärzte Schwarzkümmelöl-Extrakt hinzu. Die teils toxische Wirkung von Doxorubizin wurde durch diese Beigabe reduziert.

Insbesondere bei Leukämie, Brustkrebs und anderen Krebsarten wurde diese Kombination angewendet. Die gemeinsame Gabe beider Komponenten ließ auch die Vermehrung von schädlichen Wechselwirkungen diverser anderer Medikamente minimieren. Schwarzkümmel wird aber auch gegen Rheuma, bei Diabetes und Hypertonie (Bluthochdruck) eingesetzt und gilt als entzündungshemmend und schmerzlindernd. Seine antibakterielle Wirkung ist sogar wissenschaftlich belegt. Selbst bei Kindern mit Neurodermitis und auch bei Allergien sind Heilungserfolge sichtlich erzielt worden.