Anaphalis triplivernis

Anaphalis triplivernis, Perlkörbchen oder Perlpfötchen ist eine mehrjährige Wildstaude mit kleinen, weißen Blüten. Sie wird bis zu 20 cm hoch und wächst besonders gut auf sandigen und trockenen, alkalischen Böden. Diese sehr robuste Sommerblume, die außerordentlich lange blüht, ist leider viel zu selten in unseren Gärten oder Außenanlagen zu finden. Dabei punktet das silbrige Gewächs mit Anspruchslosigkeit und leichter Vermehrbarkeit durch Teilung.

Trockenblumen-Staude

Das weißfilzige Laub weist schon durch seine Physiognomie auf trockene und sonnige Standorte, doch ich habe bei mir die Staude auch auf schattigen Plätzen im Garten, wo sie dann allerdings etwas geilt und vergrünt. Die Blüten sind kleine Trockenblumen.

Anaphalis triplivernis und ZiergrasDie Trockenstaude mit Ziergras.

Die kleine Staude blüht von Ende Juni bis Oktober unermüdlich. Genau genommen sind die Blüten Trockenblumen und verlieren erst mit den verregneten Novembertagen ihre Schönheit. Ich trockne die Blütenstände schon zeitig im August und verwende sie dann für Trockensträuße.

Das Perlpfötchen wird noch viel zu selten in unseren Gärten verwendet, dabei lässt es sich durch Teilung sehr rasch vermehren. Zur Teilung werden die Pflanzen ausgegraben und mit einem Scharfen Messer so zerschnitten, dass die einzelnen Stücke faustgroße Wurzelballen bekommen. Das geschieht am besten im Frühjahr. Ende August ist auch noch einmal ein kurzes Zeitfenster für das teilen und Verpflanzen. Nach der Pflanzung werden die Gewächse gut angegossen und in der ersten Zeit auch bei Trockenheit. Später kommen die Zierpflanzen mit immer weniger Wasser aus. 

Auf Gräbern können wir die Staude als pflegearme Dauerbepflanzung Verwendung finden. Dort ist sie auch als Bodendecker einsetzbar! Anaphalis triplivernis wächst bei dichter Pflanzung schnell die Fläche zu und lässt dann kaum noch Unkräuter aufkommen.

Etwas höher als die oben beschrieben Art ist die Staudenimmortelle Anaphalis margaritacea. Diese Art wächst lockerer und verwildert an geeignetem Platz. Mir persönlich ist allerdings die erstere Art lieber.

Einen interessanten Farbkontrast kann man mit der Nachbarpflanzung von Iberis semperflorens erzielen. Die Schleifenblume blüht schon im April und bildet dann mit ihrem dunkelgrünen Blattwerk einen Kontrast zum Silberlaub des Anaphalis.

Nutzgarten
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