Rasenmäher
Rasenmäher-Laubbeseitigung.

Aufwendiges Laubfegen war gestern. Wer clever ist und die Herbst- und Gartenarbeiten auf dem Grundstück ein wenig plant, der hat recht schnell alles ohne die Unannehmlichkeiten der nassen Jahreszeit erledigt. Dafür möchte ich ein paar bewährte, praktische Tipps aus meinem gärtnerischen Alltag geben.

Im Oktober solltest du nicht zu lange warten, wenn zum Beispiel abgeblühte Stauden zurückgeschnitten werden müssen. Das geht viel schöner an einem sonnigen Oktobertag, als im nasskalten November mit klammen Fingern. Wenn also die Tage noch warm und trocken sind, solltest du den Garten winterfest machen. Eventuell sind Dachrinnen von Laub zu befreien, vor allem oben am Einlauf der Fallrohre sammelt sich das Laub.

Laubrechen LaubgabelIst auf dem Rasen das herabgefallene Laub noch nicht nassgeregnet und liegt es nicht länger als eine Woche, dann kann es recht einfach mit dem Rasenmäher "eingesaugt" werden. Ich fege an trockenen Herbsttagen das Laub aus den Rabatten und von den Wegen auf den Rasen und verteile es dort gleichmäßig. Dann geht, wie schon gesagt, der Rasenmäher drüber, häckselt die Blätter und saugt sie in den Grasfangkorb. So quillt der Komposthaufen im Herbst auch nicht über, denn das kleingehackte Herbstlaub braucht nicht viel Platz und zersetzt sich schnell.

Neben den üblichen, recht schmalen Laubrechen gibt es auch breite (amerikanische) Laubrechen aus Kunststoff. Mit denen ist man viel schneller fertig als mit den herkömmlichen Geräten. Mit solch einem Riesenbesen hat man zwischendurch schnell einmal den Garten durchgefegt, wenn die Blätter trocken sind. Auch wenn noch lang nicht alles Laub von den Bäumen und Sträuchern runter ist, so ist es allemal leichter, trockenes Laub zu fegen, als bis Mitte November zu warten, wenn alles nass und klebrig ist.

Also: Lieber öfter einmal bei schönem Wetter arbeiten, als Groß-Gartenaktionen bei Eisregen im November oder Dezember zu starten... und ohne nervig dröhnende Laubsauger!