Im Vergleich zu Kunststein besticht Naturstein durch natürliche Ästhetik und jedes Stück ist einzigartig, individuell in Farbe und Varietät. Nichts ist daher unglaubwürdiger als der Versuch, die Natur mit Betonsteinen nachzuahmen. Vor allem klassische Kalk- und Sandsteine erfreuen sich deshalb wieder besonders großer Beliebtheit. "Seit Jahrhunderten wurden gerade diese Steine bevorzugt in exklusiven Landhäusern, Schlössern und Kirchen verwendet, da sie vor allem durch eine vornehm zurückhaltende, puristische Ausstrahlung überzeugen", sagt Ulrich Klösser von Traco.

Kalsksteinplatten und Natursteinpflaster

Es gibt kein Ersatz für diese Materialien

Deshalb hat sich Ulrich Klösser die Wiederentdeckung außergewöhnlicher Kalk- und Sandsteine zur Aufgabe gemacht: Dazu zählt das Material, welches bei der Wartburg verbaut wurde oder von Schloss Sanssouci, der Kalkstein von Goethes Gartenhaus und vom Berliner Lustgarten, der Travertin von Weimar und vom Bauhaus und mehr. Natursteine sind kein uniformes Industrieprodukt sondern haben individuellen Charakter, der durch die jeweilige Entstehungsgeschichte geprägt ist. Durch Ablagerungen von Urtieren bei Kalksteinen, durch Wasserbewegung von Geröll bei Sandsteinen - geformt in Jahrmillionen. Kein künstlicher Baustoff kann mit der Formen- und Farbenvielfalt konkurrieren. Sand- und Kalksteine werden mit den Jahren oft noch schöner: Davon kann sich jeder selbst überzeugen. In Weimar, in Berlin, in Heidelberg genau so wie in den Kulturdenkmälern des antiken Rom wie z.B. das Kolosseum. Während viele Baustoffe mit den Jahren immer unansehnlicher werden, gewinnen die Materialien durch natürliche Patina oft zusätzlichen Reiz.

Natursteinpflaster ist nicht nur schön und Natürlich in der Wirkung - es ist auch sehr haltbarer, als Beton.
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Dachterrasse mit Naturplatten - im Pflanzkübel befindet sich Bambus, der durchaus sehr gut zu neuer Architektur passt.
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Hier ein Trittsteinweg, der japanische Gärten erinnert.
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Verwendung für Gartenwege, Terrassen und mehr

Gartenmauern sind die ursprünglichste Anwendung von klassischen Werkstein in der Gartengestaltung. Aufgrund ihrer praktischen und ästhetischen Vorzüge erleben sie heute geradezu eine Renaissance. Als freistehende Mauer, am Teich, als Kräuterspirale, als Befestigung für Hochbeete sowie Böschungen oder Terrassen. Natursteinmauern gibt es in den verschiedensten Arten und Formen. Von plattig gerichtet bis zyklopisch freizügig. Als Trockenmauer aufgeschichtet oder mit Kalkmörtel befestigt. Besonders schön sind auch Wege, Treppen und Plätze aus den besagten Naturmaterialien. Sie bestimmen auch die Linienführung im Garten und setzen wirkungsvolle Akzente.

Die Bandbreite reicht von unregelmäßigen Vieleckplatten (Polyplatten) über Formatplatten (quadratisch oder rechteckig) bis zum Pflaster in allen möglichen Größenvarianten. Zu allen Platten gibt es auch die entsprechenden Stufen und Podeste. Natursteintreppen sind nicht nur von praktischem Nutzen, sie lassen die gesamte Außenanlage interessanter und lebendiger erscheinen. Bei allen Natursteinklassikern gibt es eine Vielzahl interessanter Oberflächen: von bruchrauh bis scharriert und zahlreiche Verlegemöglichkeiten.

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