Buchsbaumschere
Auch Spezialwerkzeug ist nützlich: Beispiel Buchsbaumschere

Gartengeräte sollten vor allem eins: Funktionieren! Hier gilt wie so oft, wer sparen will zahlt meist doppelt, Qualität zahlt sich hingegen aus. Worauf es beim Kauf von Gartengeräten ankommt und was man beachten sollte, wird in diesem Artikel erläutert.

Material

Bei Gartengeräten ist das verwendete Material besonders wichtig. Schließlich werden sie mitunter stark beansprucht und sind der Witterung ausgesetzt. Edelstahl ist anderem Stahl immer vorzuziehen, Holzelemente sollten aus stabilen Hölzern wie etwa Esche sein und möglichst nicht aus Birke oder Eiche, da diese schnell brechen können. Weiterhin ist es selbstverständlich, dass auf gültige Prüfsiegel zu achten ist, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Manche Ramschprodukte können aufgrund des verwendeten minderwertigen Materials zur ernsthaften Gefahr werden, weil sie beim Zerbrechen zu Verletzungen führen können. Gerade bei Geräten mit Klingen und Messern ist höchste Vorsicht geboten.

Um die Qualität eines Gartengeräts zu beurteilen ist der Preis sicherlich nicht das einzige Kriterium, er bietet aber meist eine grobe Orientierung. Bei besonders niedrigen Preisen sollte man zumindest vorsichtig sein.

Handhabung

Für eine sichere Handhabung muss das Gerät einfach zu bedienen sein. Im Einzelfall muss man das Gerät selber in die Hand nehmen und sehen, ob man gut damit zurecht kommt. Besonders wichtig ist, dass motorbetriebene Geräte die Möglichkeit besitzen, sie im Notfall schnell und unkompliziert abschalten zu können bzw. das Notabschaltungsvorrichtungen vorhanden sind.

Zubehör

Bei vielen Geräten ist es unabdingbar, Schutzausrüstung zu tragen. Daher sollte man dies Beim Kauf mit einplanen. Beim Arbeiten mit Häckslern beispielsweise reicht eine Schutzbrille, beim Einsatz einer Kettensäge sollte man Schutzkleidung tragen.

Es ist unbedingt ratsam, verschiedene Geräte miteinander zu vergleichen. im Internet finden sich dazu Gartengeräte Testberichte und mehr. Es ist natürlich unerlässlich, sich vor dem Kauf möglichst genau über das jeweilige Gerät zu informieren. Die klassische Gartenschere soll hier zum Ende noch einmal genauer vorgestellt werden.

Gartenschere

Die Gartenschere gehört zur Grundausstattung eines jeden Gärtners. Mit ihr werden abgestorbene Triebe entfernt, Äste zerkleinert, Blumen auf die gewünschte Länge geschnitten und mehr. Man könnte sagen, die Gartenschere sei für den Gärtner das, was für den Koch das Messer ist: Ein unerlässliches, universelles Arbeitsgerät.

Man unterscheidet im Allgemeinen zwischen zwei Typen von Gartenscheren: Die Amboss-Schere und die Bypass-Schere. Der jeweilige Name beschreibt den Unterschied eigentlich ziemlich gut. Die Amboss-Schere besitzt dabei nur eine eigentliche Schnittklinge. Die gegenüberliegende Seite besitzt dagegen keine scharfe Klinge. Dadurch wird ein Ast im eigentlichen Sinne auch nicht geschnitten sondern vielmehr zerquetscht. Sie eignet sich besonders für das Zerkleinern gröberer Äste.

Die Bypass-Schere wiederum besitzt zwei schneidende Klingen, wie man es auch von einer gewöhnlichen Schere kennt. Die Bypass-Schere ermöglicht ein präziseres Schneiden als die Amboss-Schere und eignet sich daher besser für feine Arbeiten.

Sofern die Klingen aus einem soliden Edelstahl gefertigt sind, kommt es weiterhin auf persönliche Vorlieben an, um eine geeignete Gartenschere zu finden. Zu den Eigenschaften gehören:

  • das Gewicht
  • die Stabilität
  • rutschfester Griff
  • die Größe

Am besten ist es, vor Ort im Fachgeschäft verschiedene Scheren auf ihre praktische Handhabung hin zu testen. Dies empfiehlt sich bei allen Gartengeräten, wenn man sich nach dem Lesen von Testberichten und Bewertungen einen ersten Überblick verschafft hat.