Frau mit Elektrorasenmäher
Der Kampf mit dem Kabel ist nicht immer das, was sich frau wünscht ...

Was sollte man beim Kauf eines Mähers beachten? Ich will die Antwort, also meine Empfehlung, kurz vorweg geben: Ziehe dem Elektrogerät einen soliden Bezinmäher vor. Der Benziner sollte unbedingt einen 4-Takt-Motor besitzen, denn dieser läuft in der Regel vom Geräusch her angenehmer (tiefe Frequenzen), als hochtourig jaulende 2-Takter oder Elektromotoren. Das gleiche gilt auch für den Kauf von Motorsensen oder Balkenmähern. Ausgenommen von der vorangestellten Empfehlung sind die Mähroboter, die eine Kategorie für sich darstellen. Unten sind sie kurz beschrieben.

Elektrorasenmäher

Wenn ich mir irgendein neues Gerät kaufen möchte, so schaue ich vorher in einer Suchmaschine nach und gebe beispielsweise ein 'Rasenmäher Erfahrungen'. Und es sind eben nicht nur meine Erfahrungen, dass derzeit die Elektrorasenmäher immer noch nicht so richtig zu Ende erfunden sind. Sie sind, wie schon erwähnt, vom Motorengeräusch nicht immer angenehm vor allem für die Nachbarn. Und das Kabel ist am Ende dann doch ständig im Wege.

Gut, wer nur eine winzige Grasfläche im Reihenhausgarten hat, der mag sich ein Billiggerät im Baumarkt kaufen, doch für diese Fälle empfehle ich eher, ganz auf die Mini-Wiese zu verzichten und bei der Gestaltung des Gartens auf eine rasenlose Variante zu setzten. Ein mediterraner Terrassengarten wäre beispielsweise eine Alternative oder, wer Kinder hat, der wähle statt Grasbewuchs eine Sandkastenfläche mit Spielgeräten und -hütte.

Es gibt neben den herkömmlichen Elektrogeräten auch schnurlose Elektrorasenmäher mit Akku, doch wenn man sich die Erfahrungsberichte in den Foren durchliest, so stößt man immer wieder auf die Hinweise, dass die Akkus nicht lange halten und Ersatzakkus recht teuer sind.

Beninrasenmäher

Meine Empfehlung ist immer noch der klassische 4-Takt-Bezinrasenmäher, zu dem es eigentlich nicht viel zu sagen gibt. Diese Mäher sind inzwischen technisch ausgereift. Wer möchte, der wähle ein Gerät mit Mulchfunktion. Diese lohnt aber nur, wenn größere Rasenflächen gepflegt werden müssen. Das bekannte CO²-Geschwätz lasse ich hier beiseite, denn mit dem Verzicht auf einem Benziner wirst du niemals das Klima ändern, auch wenn du dir dabei noch so viel Mühe gibst. Mit dem Kauf des Gerätes musst du natürlich immer etwas Benzin vorrätig haben.

Am besten kauft man den Rasenmäher bei einem Händler vor Ort. Dort sollte man auch alle paar Jahre eine Wartung durchführen lassen. Im Winter werden demensprechend oft gute Angebote gemacht.

Rasenroboter

Diese Geräte sind mittlerweile ebenfalls technisch ausgereift. Sie laufen leise und laden sich von allein auf. Schon seit 1995 stellt beispielsweise die Firma Husqvarna solche vollautomatischen Gartengeräte her. Heute gibt es Mähroboter (Automower 320 und 330X), die nicht nur Flächen bis zu 3.000 m² schneiden können, sondern auch Hänge mit Steigungen bis zu 45 % bewältigen. Die Roboter arbeiten mit GPS-System, das festhält, welche Flächen bereits gemäht wurden, und sie lassen sich auch mit dem Smartphone kontrollieren. Kurz gesagt, die Dinger funktionieren und nehmen dir viel Arbeit ab. Der Preis liegt derzeit bei ungefähr 2.500 Euro.