Bildwirkung im chinesischen Garten.
Bildwirkung im chinesischen Garten.

Die traditionellen chinesischen Gärten kann man grob in drei Grundtypen teilen: Kaiserliche Parks, private Gärten und natürliche Landschaftsgärten und -parkanlagen. Größe, Zweck und Stil dieser drei Typen von Gärten sind jeweils unterschiedlich.

Da die kaiserlichen Parks zumeist im Norden angelegt wurden, verkörpert ihr flächengewaltiger und erhabener Stil die Hauptrichtung der verschiedenen Gartenstile des Nordens.

Bei den Gärten im südlichen China handelt es sich vor allem um Privatgärten, wobei dort die alten Gärten von Suzhou am bedeutendsten sind. Sie zeichnen sich durch Verwinkeltheit und schattige Tiefen aus, was für den Stil des Südens repräsentativ und typisch ist.

Eine Besonderheit ist der chinesische Landschaftsgarten, die sich vor allem aus den Tempel- und Klostergärten heraus entwickelte und sich damit nach und nach zu öffentlichen Parks ausdehnte. Er hat einen recht altertümlichen und sehr natürlichen Stil bewahrt.

Beispiel: Der Chinesische Garten in Berlin Marzahn


Literatur & Quellen:

  • Yun, Quiao: Alte chinesische Gartenkunst, Leipzig 1986.
  • Gothein, Marie-Louise: Geschichte der Gartenkunst, Zweiter Band, Jena 1926.