Bodengare
Gartenboden mit guter Bodengare.

Gare, Bodengare ist der für Kulturpflanzen günstige Zustand des Bodens, bei dem alle physikalischen, chemischen und biologischen Vorgänge (Bodenpilze, sowie Mikroflora, Mikrofauna, Würmer und Insekten betreffend) optimal ablaufen.

Kennzeichen eines garen Bodens sind die lockere Krümelstruktur (2 – 4 mm) und dunkle Färbung infolge des hohen Humusgehaltes (Dauerhumus). Die Vollgare ist auf landwirtschaftlichen Flächen eher selten anzutreffen, doch entsteht dort eine Teilgare allein schon schon durch Frost, Hitze, Schatten und durch Bodenbearbeitung. Im Garten wäre die Vollgare ein mögliches Ziel, was durch moderate Lockerung des Bodens (kein wendendes Umgraben) durch jährliche, oberflächliche Kompostdüngung und durch Bodenbedeckung (Mulchen, Schattengare) erreicht werden kann.