Lysimachia punctata Felberich
Stauden möglichst vor der Blüte verpflanzen.

Die beste Zeit, um Gartenstauden umzusetzen oder neu zu pflanzen, ist das Frühjahr, besonders die Zeit von Ende März bis Anfang Mai. Da haben die Stauden ihr Wachstum begonnen und auch das Wurzelwachstum geht zügig. So bekommen die frisch gepflanzten Stauden schnell die nötige Festigkeit im Boden, und die Wurzeln können die Blüten und Blätter in der Hauptwachstumsperiode gut mit Wasser und Nährstoffen versorgen.

Bekanntlich können viele der Gartenstauden durch Teilung leicht vermehrt werden. Zwar ist der April die beste Zeit dafür, doch möglich ist dies auch noch im Spätsommer.

Spätsommer

Der zweite Zeitpunkt, Stauden zu pflanzen oder umzupflanzen, ist der Spätsommer, wenn die heißen Tage vorüber sind. Dann haben Stauden und Gräser ihre Hauptvegetationszeit hinter sich und ziehen langsam ein, aber die Wurzeln wachsen noch gut bis zum Spätherbst weiter. Das ist deshalb so wichtig, weil eine ausreichende Wurzelmasse im Vorfrühling, wenn die Pflanzen sich nach der Winterruhe zu entfalten beginnen, für eine optimale Versorgung mit Wasser nötig ist.Wurden Stauden erst im November gepflanzt, dann sind im Winter und Vorfrühling noch keine funktionsfähigen Wurzeln vorhanden und die Stauden vertrocknen oder wachsen nur sehr kümmerlich. Denn unbemerkt beginnt das Wachstum der Stauden schon an milden Wintertagen vor dem Blüten- oder Blattaustrieb im Frühjahr.

Eingetopfte Stauden: Ende Februar bis Oktober

Die Gärtnereien würden sicher nicht bestehen könne, wenn Stauden nicht die gesamte Vegetationsperiode über im Angebot wären. Jungpflanzen, die im Topf angeboten werden, können natürlich fast das ganze Jahr, wenn es frostfrei ist, gepflanzt werden, d.h.von Ende Februar bis Ende Oktober. Doch ist bei sehr späten bzw. sehr frühen Pflanzungen den jungen Pflanzen mit Reisigzweigen oder Gartenvlies etwas Winterschutz zu geben. Dünger darf bei der Spätsommer- und Herbstpflanzung nicht gegeben werden.