Blockhäuser: Preise, Kostengünstig bauen, Tipps

Kleines Holzhaus

Nach ausgiebigen Recherchen habe ich diese Erkenntnis gewonnen: Wer ein Blockhaus bauen will und denkt, dass er hier wie beim Discountereinkauf vorgehen kann, indem er zuerst nach Billigangeboten sucht und dann noch den Preis drückt, der sollte besser in der Mietwohnung wohnen bleiben. Mit so einer Philosophie wird er es als Hausbesitzer nicht weit bringen.

Die bessere Herangehensweise ist die, dass du genau feststellst und festlegst, wie viel Geld du zur Verfügung hast. Dann musst du dir darüber klar werden, was du wirklich willst, und was du wirklich brauchst. Muss es ein teurer Wintergarten sein und eine Doppelgarage am Haus? Braucht es ein Walmdach oder Fenster so groß wie Schaufensterscheiben? Oder hast du vor, die Welt mit einer überdimensionalen Photovoltaikanlage zu retten?

Festpreise vorgeben

Blockbohlenhaus© Bildrechte BRILLANT! WohnblockhäuserHast du also eine maximale Bausumme festgelegt (meinetwegen zwischen 100.000 und 300.000 Euro) und grob deine Wünsche formuliert, dann kontaktierst du einen Architekten, Zimmermann oder Holzhausanbieter. Du gibst die Bausumme vor und lässt dann den Fachmann seine Arbeit machen. Wenn auf beiden Seiten der Wille da ist, eine Leistung zu erbringen, die Bestand hat, dann profitierst du als Kunde von den vielen Detail-Informationen und Hilfestellungen, die dir mittelfristig helfen, viel Geld und oft zusätzlich Ärger zu sparen.

Blockhäuser werden auch als Bausatz-Fertighäuser und als Ausbauhäuser angeboten. Damit ist es möglich, viel an Eigenleistung zu erbringen und Handwerker vor Ort einzubeziehen. Die Bauelemente lassen sich ohne Spezialtechnik und ohne schwere Sattelschlepper antransportieren, was Kosten spart und was heißt, dass auch schwer zugängliche Baugrundstücke für die Bebauung möglich sind (Hanggrundstücke, Hinterhaus, enge Zufahrten).

Ausbau selber organisieren, örtliche Handwerker beschäftigen

Niesky, BlockhausHolzhaus gut 100 Jahre alt und ohne Makel (Niesky, Sachsen).Wer es sich nur irgendwie zeitlich leisten kann, der organisiere den Innenausbau selber und wähle für die Elektro-, Wasser- und Heizungsinstallation, sowie für Dachdecker und -klempnerarbeiten zuverlässige Handwerker vor Ort. Das Geld, welches man vielleicht beim Fertighaus spart [billiger - das ist wahrscheinlich nicht mal der Fall], das zahlt man in der Regel drauf, wenn später ein Handwerker die Heizungsanlage wartet und repariert, die er nicht selber eingebaut hat. Und unter uns gesagt: solche Pfennigfuchser-Kunden sind den Handwerkern verhasst und sind für sie keine wichtigen Kunden.

Ein Bauherr sollte nicht an der falsche Stelle sparen und geizen. Lieber eine einfache Haus- und Dachform wählen und dort Geld vom Grunde her sparen als eine verschachtelte Zwergen-Villa als Billighaus bauen. Letzteres ist nach meinen Erkenntnissen eine Illusion. Und es ist eine alte Weisheit: wer billig kauft, kauft doppelt. Beim Anzug mag das nicht so schlimm sein, doch der "Billig-Bauherr" zahlt nicht selten im Nachhinein die Zeche seiner übertriebenen Sparsamkeit.

Ausfallrisiko minderen, über Treuhänder kaufen

Baufirmen oder auch Fertighaus-Firmen können Konkurs machen. Beim schlüsselfertigen Bau kann so auch die komplette Gewährleistung verlorengehen. Gleiches gilt für den Ausfall während der Bauzeit. Das ist ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Bei meiner dargestellten Variante eines Massivholz-Rohbaues und der Handwerksleistungen von ortsansässigen Handwerkern sind, so meine Erkenntnisse, derartige Risiken stark gemindert. Finanzielle Risiken können erheblich gemindert werden, wenn die Bezahlung über einen Treuhänder geregelt wird, wie etwa beim Anbieter: http://www.blockhausdresden.de/