Ruschfester Terrassenbelag
Unterschiedlich glatter Steinbelag.

Sucht man Beläge, auf denen man nicht so schnell bei Regen oder Schnee ausrutscht, so muss man im Handel nach sogenannten "trittsicheren" Platten Ausschau halten. Solche rutschfesten Beläge sind zum Beispiel in Reihenhausgärten sehr wichtig, wo man auch im Winter oder bei Regen über die Veranda in den Garten gehen muss. Der Problematik der Rutschfestigkeit sollte also durchaus etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Was bei der Hausterrasse gilt, dass gilt natürlich auch für den Hauszugang (rutschfestes Pflaster).

An den Terrassenbelägen – teils Betonpflaster, teils eine Kombination von Sandsteinplatten und Granitpflaster – vor meinem Haus habe ich den Unterschied der verschiedenen Materialien praktisch studieren können: Bei Eisglätte, in den Übergangsphasen zur warmen bzw. kalten Jahreszeit sowie bei Regen, ist nach meiner Erfahrung das traditionelle Betonpflaster (Betonplatten) eindeutig rutschfester als der Naturstein. Außerdem überzieht sich Naturstein bei feuchter Witterung rasch mit Moos, was wiederum zu Rutschigkeit führt. Beim Sandstein gibt es aber auch wieder Abweichungen in der Trittsicherheit. Gewöhnliche Platten ohne besondere Oberflächenbearbeitung sind auf jeden Fall rutschiger als kleinformatige Pflasterungen (Mosaik-Pflaster).

Auf jeden Fall solltest Du Deinen gewünschten Belag in dieser Hinsicht prüfen, bevor es zu schmerzhaften Sturzverletzungen kommt.

Terrassenplatten gestrahlt

Weiterhin bin ich der Meinung, dass ein Pflasterbelag rutschfester ist als herkömmliche Platten. An dieser Stelle werden die Anbieter von Plattenbelägen natürlich Einspruch erheben. Und das ist auch wiederum berechtigt, denn einige Beläge werden gegen Aufpreis mit einer rutschsicheren Oberfläche angeboten. Diese werden beispielsweise sand- oder wassergestrahlt, gesandelt (abgeflammt), gestockt oder gebürstet – Naturstein, wie Beton.

Wer ein Holzdeck baut, der empfehle ich Riffelholzdielen; Die speziellen WPC-Terrassenbeläge sind meist von Hause aus auch als rutschfest geprüft. WPC-Dielen gelten als rutschsicherer als Holz, das mag auch daran liegen, dass sich dieses Material in der Sonne rasch aufheizt. Was in anderer Beziehung nachteilig erscheint, dass kann hier zu Vorteil sein, denn so setzten sich auf dem Belag nicht so schnell Moose und Flechten an.

Moos entfernen

Glätte entsteht auf der Veranda natürlich überall dort, wo Oberflächen ständig beschattet und feucht sind und somit leicht bemoosen. Das lässt sich leider auch nicht ändern. Um die Oberflächen von Moos und Flechten zu befreien, hilft bei Holz oder Granit der Hochdruckreiniger (Kärcher), bei Naturstein das Abflammen mit einem Gasbrenner. (Für diese Steinbehandlung gibt es sogar einen Fachausdruck: Sandeln.) Alle diese Reinigungsmethoden lassen die Oberfläche der Materialien rauer werden.

Riffelholz Terrassendielen