Terrassenbau Holzdeck in Stufen mediterraner Stil
Holzdeck: wirkt warm und gemütlich
Holzdeck: wirkt warm und gemütlich

Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob du beim Terrassenbau Holz oder Stein einsetzen solltest, so kann die Lage der geplanten Veranda zum Wohnhaus zur Entscheidungshilfe werden. Man sollte vom Haus aus, also von der Küche oder vom Wohnzimmer aus, möglichst ohne Niveauunterschiede zur Gartenveranda gelangen können.

So ein Höhenunterschied kann am zweckmäßigsten mit einer Konstruktion aus Holz ausgeglichen werden. Niveauunterschiede vom Haus zum Garten oder zur Terrasse sind immer etwas schwierig. Besonders, wenn das Haus am Hang liegt, kann der Höhenunterschied so groß werden, dass man gestalterisch auf eine Stufenterrasse zurückgreifen muss. Es sei denn, man möchte eine Balkonterrasse bauen. Eine Stufung ist jedoch sehr praktisch, denn sie bietet auf mehreren Ebenen genügend Platz und ist ein gefälligerer Übergang vom Haus in den Garten als eine lange Treppe, die sonst nötig wäre. Das stufenförmige Holzdeck bietet auch idealen Platz, um Kübelpflanzen zu gruppieren, denn diese kommen auf solchen Stufen besser zur Geltung als zu ebener Erde.

Holz

Mit diesem Naturwerkstoff baut man vorzugsweise dort, wo Niveauunterschiede zwischen Haus und Garten vorhanden sind. Solche Decks bekommen dann auch automatisch genügend Lüftung in ihrer Unterkonstruktion, was häufig eine Schwachstelle von Holzterrassen ist. Werden die Dielen draußen nicht genügend belüftet, so bemoosen, faulen und verwittern sie recht schnell. Auf schlecht belüfteten Decks wären auch Dielen aus Hartholz die falsche Investition, denn Feuchtigkeit und Holz passen einfach nicht zueinander. Eine Alternative bieten hingegen Dielen aus WPC (ein haltbares Ersatzmaterial). Sie können bis zu einem gewissen Grad Feuchtigkeit tolerieren, brauchen aber ebenfalls eine Unterbelüftung. Bootsstege werden mittlerweile häufig aus WPC gebaut.

Ein weiterer Vorteil der Bretterdecks ist, dass sie absolut eben gebaut werden können. Sie brauchen kein entwässerndes Gefälle. Als nachteilig kann sich die Notwendigkeit der Pflege des Materials herausstellen. Der Naturbaustoff braucht von Zeit zu Zeit einen Pflegeanstrich aus Öl oder Schutzlasur. Manche Holzarten, auch solche, die als Terrassendielen angeboten werden, können splittern oder fasern (z.B. Lärche), was sich im Nachhinein als unschöne Eigenschaft herausstellen kann.

Stein und Plattenbeläge

Plätze mit einem Pflaster- oder Plattenbelag sind, wenn sie fachgerecht angelegt wurden, sehr lange haltbar und bedürfen kaum einer Pflege.

Bei Steinterrassen muss aber darauf geachtet werden, dass Regenwasser ordentlich abfließen kann. Durch ein leichtes Gefälle wird das erreicht. Wird eine Hausterrasse nun sehr großflächig angelegt, was ich ja immer sehr empfehle, dann kann genau dieses Gefälle als störend empfunden werden.

Ein weiterer möglicher aber vermeidbarer Nachteil soll hier ebenfalls nicht unerwähnt bleiben: Beim Eigenheim-Neubau wird der Boden um das Haus herum oft neu aufgeschüttet. Wird nun, wie häufig beobachtet, die Hausveranda rasch angelegt, kommt es zu unschönen Setzungen in den Bodenschichten und zu Vertiefungen im Belag. Es bilden sich dann Pfützen, was wiederum Wasserschäden zur Folge haben kann.

Ein wichtiges Kriterium für den Bau von Außenplätzen generell ist, auf die Rutschfestigkeit des Belages zu achten. Hierüber schrieb ich bereits und verweise auf die Seite: Rutschfester Belag.


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