Herbstgedichte

Kuchenbaum Blätter

Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten... Ein sehr nachdenkliches und spirituell angehauchtes Gedicht von Rainer Maria Rilke (1875-1926). Der Dichter neigt in vielen seiner Werke zu mystischen Anschauungen und tiefer Naturverbundenheit. Der Mensch als Teil der Natur, wird bei Rilke zu einer mystischen Erlebniswelt und wir können gemeinsam mit dem Dichter und mit dem folgenden kurzen Herbstgedicht in diese Welt der Ur-Erfahrung eintauchen.

Herbsttag Mittags Sonne

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!... Ein kurzes, romantisches Herbstgedicht von Friedrich Hebbel (1813 – 1863), welches er im Jahre 1852 verfasste. Klar und unverschnörkelt sind Hebbels Zeilen, ein wunderschönes Lob auf die herbstliche Jahreszeit.

sonnenuhr

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß... ein Herbstgedicht des bekannten Dichters Rainer Maria Rilke (1875-1926).

Bereifter Farn

Schon ins Land der Pyramiden flohn die Störche übers Meer... ein Gedicht Theodor Storms über die stetig kühler werdenden Herbsttage. Bei Storms "Herbst" handelt es sich – will man korrekt sein – um einen Zyklus, denn es umfasst drei Einzelgedichte.