Supermarktr RgaleBereits in wenig schlimmen Krisensituationen werden Supermärkte leer gekauft!
Bereits in wenig schlimmen Krisensituationen werden Supermärkte leer gekauft!

Krisen-Vorsorgeliste und Tipps für Krisensituationen im Allgemeinen und im Besonderen.
1. Tipp: Informationsmaterial und besonders Checklisten, wie diese ausdrucken!
Aktuell war das Thema der Noteinkäufe Anfang 2000  bereits schon einmal in den Vordergrund gerückt und es wurde in Medien von sogenannten Hamsterkäufen abgeraten. Mittlerweile sollten wir aber so schlau geworden sein und immer das Gegenteil von dem für richtig zu halten, was uns von diesen Oberlehrern indoktriniert wird ...

+++ Aktuelle Hinweise für das Jahr 2020 +++

Vorweg sei gesagt, es ist ein wichtige Empfehlung der Bundesregierung, dass sich jeder Bürger ein Minimum an Notvorräten anschaffen sollte: "Essen und Trinken bevorraten" 

Mein Tipp – kümmert euch also ohne Stress, aber Stück für Stück und ohne zu Hamstern, um eine vernünftige Vorratswirtschaft. Besonders, wer allein lebt, sollte dafür gewappnet sein. Es geht aber gar nicht immer gleich um große Katastrophenfälle. Schon, wenn man selber einmal 14 Tage krank ist und wenn einem jede Tätigkeit schwer fällt, dann ist es vorteilhaft daheim alles vorrätig zu haben und nicht auf Einkaufstouren angewiesen zu sein. Weiter unten im Text findet sich eine umfassende Checkliste für Krisenzeiten. Auch für die Aktuelle Corona-Pandemie folgt hier meine Liste mit den wichtigsten Einkäufen, die zuerst zu machen sind. Die Liste ist nicht sonderlich groß, aber ausreichend und bereits erprobt:

  • Klopapier, Hygieneartikel und Müllbeutel.
  • Wer Hund oder Katze hat; Hunde- und/oder Katzenfutter, Einstreu fürs Katzenklo.
  • Kauft fürs Erste Reis, Nudeln, Bratöl, Zwiebeln, Eier, Salz, Vitamintabletten und einige Konserven (Fleisch/Wurst/Fisch/Würstchen usw.), Gemüsekonserven (Kidneybohnen, Mais, usw.).
  • Wer wichtige Medikamente braucht, bevorrate sich damit.

Des Weiteren rate ich meine Publikationen hier auf dieser Internetseite zu studieren. Wer einen Garten hat, der kaufe die (von mir verfassten) folgenden sehr preiswerten Gartenkalender für Selbstversorger - hier. Auf jeden Fall meine ich: Mache etwas - mache los! Anschließend kannst du immer sagen: "Ich habe getan, was ich in meiner Situation tun konnte".

Wichtig! macht euch als nächstes eine detaillierte Einkaufsliste, sonst rennt ihr am Ende ziellos und mit sich steigernder Panik im laden herum!!! Man hat dann ständig im Kopf, dass irgend etwas vergessen wurde und kauft dann irgendwelchen teuren Mist ein. Wir sollten nämlich auch die Kosten in Auge behalten!!!

Es ist auch sinnvoll nach einem Einkauf daheim in Ruhe die Situation zu checken, alles Vorhandene durchzuschauen und dann halt noch ein weiteres Mal loszuziehen. Es wird ja nicht die Welt zusammenbrechen – doch wer jetzt vorsorgt, steht dann nicht stundenlang in Warteschlangen!!

Checkliste

Hier folgt nun der Inhalt meiner früheren Veröffentlichungen. Mit Krisenvorsorge beschäftige ich mich mindestens seit dem Jahre 2002 und die vorliegende Seite ist seit Mitte 2013 im Internet verfügbar. Die folgenden Punkte gelten universal und sind nach Wichtigkeit geordnet. Sie haben keinen direkten Bezug auf die Coronavirus-Epidemie.

  1. Sauberes Trinkwasser
  2. Trockenes Dach/Unterkunft/Zelt, trockene Kleidung
  3. Licht, Wärme, Feuer
  4. Nahrungsmittel
  5. Wichtige Medikamente
  6. Hygieneartikel, Abfallentsorgung (reichlich Müllsäcke vorhalten!)
  7. Zahlungsmittel, alternative Zahlungsmittel
  8. Kartenmaterial, Mobilität
  9. Waffen
  10. Notfallrucksack, Notfallausrüstung bereithalten, Ladekabel für Handtelefon - Superwichtig: feste Wanderschuhe!

1.) Sauberes Trinkwasser

  • 2 Kästen Mineralwasser pro Person im Haushalt vorrätig halten.
  • Behältnisse parat haben, die im Notfall sofort alle befüllt werden können, solange Wasser aus der Leitung kommt.
  • Wasserbehälter für den Notfall sind: Plastikkanister, Flaschen, Schraubdeckelgläser, Eimer, dichte Folietüten (20l Mülleimersäcke), Kaffeekannen etc.
  • Es kann auch die Badewanne oder das Spülbecken befüllen werden (also rechtzeitig dichte Abfluss-Stöpsel versorgen).
  • Keimfreies Trinkwasser herstellen: Kochen oder Wasser in eine PETflasche* abfüllen und 3 – 4 Stunden Mittags in die Sonne legen, dann tötet das UV-Licht die Bakterien ab. Funktioniert aber nicht bei Glasflaschen. Eine andere Variante ist es, das Wasser in einem Behälter mit einer Silbermünze oder Silberschmuck zu desinfizieren.

2.) Regenfeste Unterkunft, trockene Kleidung

  • In der Kriegszeit hieß es früher bei uns: Im Winter - lieber hungern, als frieren.

3.) Licht, Wärme, Feuer, Kochmöglichkeiten

  • Taschenlampen ohne Batterien, Streichhölzer, Kerzen, Tipp: Petroleumlampe + Petroleum = Licht und Wärme. Goldwert sind Stirnlampen mit LED-Leuchten!
  • Camping-Kocher oder Gaskocher mit Propangas
  • Petroleum, Spiritus vorrätig halten
  • Leisen Stromerzeuger nebst Treibstoff kaufen. Ich habe beispielsweise einen Spannungswandler (Wechselgleichrichter CL 300-12, unter 50 EUR Kaufpreis!), der mit der Autobatterie oder direkt an den laufenden PKW angeschlossen wird und 300W Strom erzeugt, etwa für den stundenweisen Betrieb der Heizung.)
  • Vorrätiges Benzin oder Diesel in Kanistern prinzipiell vorrätig halten und bei Möglichkeit von Plünderungen im Garten verstecken/eingraben. Für diese Zwecke sind preiswerte Kunststoffkanister anzuschaffen.
  • Krisenszenario: langer Stromausfall

4.) Nahrungsmittel

  • Vorratsschrank zulegen, wie es zu Großmutter Zeiten üblich war. Haltbare Lebensmittel, die man gern isst, lagern und vor Mäusen schützen.
  • Getreide und ähnlich lange haltbare Lebensmittel (Bohnen, Erbsen, Linsen, Reis, Nudeln) trocken lagern.
  • Wenn möglich Kartoffeln einlagern. Milchpulver für Kinder.
  • Zucker, Mehl, Salz, Öl (Butter, Fette). Gehaltvolle Konserven kaufen. Zwiebeln, Knoblauch, Gewürze.
  • Sind Plünderungen möglich, dann Konserven/Lebensmitte verstecken (im Garten eingraben) – dafür stabile Folietüten verwenden oder mit Vakuumierer (Folienschweißgerät) vorher luftdicht verpacken.
  • Tiernahrung vorrätig halten.
  • Wichtig: Auch ohne Krisenvorsorge an eine eigene Vorratswirtschaft gewöhnen! Das spart Zeit und Geld!
  • weitere Tipps zum Notvorrat habe ich hier zusammengestellt

5.) Wichtige Medikamente

Lebenswichtige Medikamente bei Bedarf, Schmerzmittel, Verbandsmittel, Honig oder Salz sind Desinfektionsmittel (Tücher/Salzlauge).

6.) Hygieneartikel

  • Reichlich stabile Müllsäcke in verschiedene Größen parat haben, sie können auch als Not-Toilette umfunktioniert werden.
  • In dichten Müllsäcken können wir Wasser aufbewahren.
  • Toilettenpapier, Frauenhygiene, Zahnpasta (es geht auch Salz) einlagern.

7.) Zahlungsmittel, alternative Zahlungsmittel

  • Bargeld + Bargeld aus einem Nachbarland.
  • Gold/Silber (Vorsicht bei Verwendung in der Krise).
  • Tauschmittel: Zigaretten!, Streichhölzer, Feuerzeuge, Alkohol, Kaffee, Schokolade, Saatgut, Sämereien, Getreide, Honig, Schinken, Salz, Zucker, Milchpulver, Tiernahrung, Benzin u. Diesel, Kaminholz, Schmerztabletten, Medikamente

Tauschmittel Zigaretten, Salz, StreichhölzerKrisenwährung: Zigaretten, Salz, Streichhölzer, Feuerzeuge ...

8.) Orientierung, Kartenmaterial, Mobilität

Physische Landkarten, Straßenatlas, batteriebetriebenes kleines Radio
Diesel und Benzin, Benzinkanister.

9.) Waffen

? Da kenne ich mich nicht so aus.

10.) Notfallrucksack, Notfallausrüstung bereithalten

  • Rucksack bereithalten, regendichte Kleidung, solide Schuhe, kleines Zelt, Ladekabel für Handtelefon. In Kriegszeiten auf der Flucht, vor allem im Winter, waren immer feste, bequeme Schuhe/Stiefel (inklusive Socken) die wichtigste Ausrüstung.
So eine Petroleumlampe ist billig und bringt Licht und Wärme. Streichhölzer sollten immer dabei liegen.
So eine Petroleumlampe ist bil...
 Eine Unze Silber Maple Leaf
Eine Unze Silber Maple Leaf
Müllbeutel: Wasser-Notbehälter. Einen 20l Beutel kann man mit 10l Wasser befüllen und zuknoten.
Müllbeutel: Wasser-Notbehälter...

Langfristige Vorbereitung, Tipps nach nach Prof. Bockers Checkliste:

Wie vorbereiten?

  • Keine Angst! Eine verängstigte Bevölkerung ist Wachs in den Händen der Machtpolitiker.
  • Ansparen von Edelmetallen, Papiergeld stark einschränken.
  • Möglichkeiten nutzen, auf dem Land zu leben (wenn möglich), weg von der Stadt und vor allem Großstadt; Kleinfarm, Großer Garten; Wasser, Holz, Obst und Gemüse anbauen, Kleintierhaltung bzw. allgemeine Selbstversorgung
  • Gute Ausbildung ist mehr Wert als Geld. Und immer eine positive Haltung bewahren; optimistische Lebenseinstellung
  • Gute Nachbarschaft und regionale Netzwerke aufbauen; wo es geht, mit Gleichgesinnten sprechen und Notfallplanung gemeinsam betreiben
  • Aufbau oder Erhalt eines starken konstruktiv zusammenarbeitenden und -lebenden Familienverbandes
  • Gesunde, natürliche Lebensweise; keine Exzesse; keine denaturierten Lebensmittel
  • Werkzeuge zulegen, Bretter, Balken, Planen, Dachpappe, Folieplanen (für kaputte Fenster) usw. 

* Wasser in Plastikflaschen nur in Notzeiten verwenden, denn bekannt ist dass diese bei höheren Temperaturen gesundheitsschädliche endokrine Disruptoren und Karzinogene freisetzten.