Robinia pseudoacacia FrisiaGoldrobinie, Goldblattrobinie 'Frisia'.
Goldrobinie, Goldblattrobinie 'Frisia'.

Die Goldakazie 'Frisia' ist eine Robiniensorte, Robinia pseudoacacia. Die Besonderheit dieses Baumes ist die gelblichgrüne Färbung der Blätter, die dem gesamten Habitus über die Sommermonate hinweg eine heitere Stimmung verleiht. Der Frühjahrsaustrieb ist zart orange, und im Herbst färbt sich das Laub goldgelb.

Rinde einer alten RobinieRinde einer alten Robinie.Robinien bekommen mit der Zeit eine dunkle, knorrige, rissige Rinde, welche dann einen scharfen Kontrast zum hellen Laub bildet und damit sehr romantische Wirkungen entfalten kann - wenn der Standort entsprechend gut gewählt ist. Bei 'Frisia' ist diese Kontrastwirkung noch ausgeprägter. Die Goldakazie (Goldrobinie) ist ein idealer Stadtbaum, der nicht riesengroß wird (8 bis 10 m hoch). Auch für größere Gärten ist sie sehr gut geeignet, weil sie häufige, radikale Schnittmaßnahmen bestens verträgt.

Robinia pseudoacacia 'Frisia' - ein guter Stadtbaum

Robinia pseudoacacia 'Frisia' hat viele Besonderheiten, die sie für die Verwendung als Stadtbaum und für die Gestaltung des eigenen Gartens interessant machen:

  • In der Jugend sehr schnell wachsend, mit zunehmenden Alter aber langsamer Wuchs.
  • Bei jungen Bäumen (nur im Jugendwachstum) besitzen die Triebe weinrote Dornen.
  • Sehr lichter Schatten und später Blattaustrieb.
  • Sehr wenig Laubanfall im Herbst.
  • Intensiev duftende Blüten Anfang Juni, wenn die meisten Gehölze schon verblüht sind.
  • Verträgt Trockenheit und karge Böden.
  • Einzige Wermutstropfen: Robinien sind Flachwurzler und ihre Früchte sind giftig!

Verwendung

Die Goldakazie belebt trübe Ecken in der Stadt und gibt herrliche Kontraste vor dunklen Fassaden oder Nadelgehölzen. Selber gibt sie einen sehr schönen Hintergrund für Gehölze mit roter Herbstfärbung (Indian-Summer) wie

  • Acer ginnala - Feuerahorn,
  • Acer griseum - Zimtahorn,
  • Acer rubrum - Rotahorn,
  • Acer rufinerve - Schlangenhaut-Ahorn,
  • Cotinus coccinea - Perückenstrauch,
  • Euonymus alatus - Flügelspindelbaum,
  • Sorbus serotina - Späte Mahagoni-Eberesche! oder
  • Quercus coccinea - Scharlacheiche.

Im Buch "Laubgehölze" von Eiselt/Schröder wird allerdings der Tipp gegeben, dass die goldgelbe Sorte in Grünanlagen sparsam verwendet werden sollte. Sie löste in den 1970er Jahren die ältere, unschöne Sorte "Aurea" ab und wurde häufig im Übermaß gepflanzt.

Freundlich helles Blattwerk der Goldakazie.
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Goldrobinie als lichter Schattenbaum. Mediterrane Terrasse.
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Goldblattrobinien vertragen viel Trockenheit als Stadtbäume (Parkplatzbäume).
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Literatur & Quellen:

  • Eiselt/Schröder: Laubgehölze, Leipzig, Radebeul 1977.
  • Baumschule-Vollsortiment-Katalog 1996, Media Nord GmbH.