Blütenstauden

Akelei

Akelei ist eine Sommerblume, die man schon mehr zu den Wildstauden rechnen könnte, denn einmal an einen Platz gepflanzt, wandert sie in den folgenden Jahren per Selbstaussaat durch den Garten und findet meist Standorte, die ihr mehr behagen, als die einst vorgesehene. Als Schnittblume hält sie sich in der Vase etwa eine Woche lang.

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Helenium autumnale Sonnenbraut

In einem Punkt bin ich mir sicher : Helenium-Hybriden (Sonnenbraut, Garten-Sonnenbraut) gehören in jeden Haus- oder Vorgarten, wenigstens eine Staude sollte es sein. Die winterharten Pflanzen benötigen wenig Platz und wuchern nicht. Die Blütenstauden können 10 oder 15 Jahre lang an ein und demselben Platz verbleiben. Sie blühen nach Jahren nur etwas weniger. Ein wenig Dünger kann dem aber schon wieder abhelfen.

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Astilben Schattenstauden

Schattige Bereiche im Ziergarten sind für viele Gartenfreunde ein Problem, doch gerade in der Pflanzengruppe der Stauden (ausdauernde, winterharte Blumen- und Staudengewächse) ist die Auswahl größer, als man denkt. Die hier vorgestellten, blühenden Pflanzen sind zunächst nur eine kleine Zusammenstellung und sollen Anregung geben, sich mit diesem Thema noch intensiver zu beschäftigen. Hilfreich sind hierfür Besuche in botanischen Gärten, wo es immer schöne Beispiele spezieller Schattenpflanzungen gibt und wo häufig auch die Arten und Sorten der entsprechenden Stauden gut ausgeschildert sind.

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Herbstanemonen

Herbst-Anemonen, botanisch Anemone hupehensis – mit dem oft verwendeten Synonym Anemone japonica – sind aus China stammende Blütenstauden, die ziemlich robust an ihrem Standort wachsen, aber nur, wenn sie sich dort wohl fühlen und Fuß gefasst haben. Der Name Herbst-Anemonen ist ein wenig irreführend, denn die Art Anemone hupehensis mag wohl im Spätsommer blühen, doch die Zierstauden, welche wir kaufen sind alles Hybridzüchtungen, welche mindestens schon ab August blühen und einige Sorten auch schon eher. Der Name ist nun bereits vergeben, wenn auch die Bezeichnung "Spätsommer-Anemone" treffender wäre. Die zierlichen Blütenstauden sind seit dem 19. Jahrhundert in unseren Gärten heimisch. Es gibt zahlreiche Sorten und immer wieder interessante Neuzüchtungen, die auch noch gut im Halbschatten und Schatten blühen.

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weiße Bauern-Pfingsrosen

Von den verschiedenen Päonien-Arten, die wir im Garten finden, sind Bauern-Pfingsrosen (Paeonia officinalis) die am häufigsten verwendeten. Im späten Frühjahr ziehen sie mit ihren üppigen Blütenfülle die Aufmerksamkeit auf sich. Ein zweites Farbenspektakel bereiten sie noch einmal im Spätsommer und Herbst, wenn die etwas über kniehohen Blätter in eine glühend-rote Herbstlaubfärbung übergehen. Die Schnittblumen, wie auch das bunte Laub, können wir für Blumensträuße verwenden. Die zweite wichtige Art für den Garten ist die Baum- bzw. Strauch-Päonie (Paeonia suffruticosa), deren Triebe verholzen [1]. Sie stammt aus China und wird dort seit gut zweitausend Jahren gezüchtet. In China ist sie die „Königin der Blumen“ (花王 huawang) und steht für den Ausklang des Frühling und die baldige Sommersonnenwende [2]. Strauch-Päonien sind tatsächlich beeindruckende Blütengehölze. Ihre Blüten sind zwar keine klassischen Schnittblumen, doch lassen auch sie sich für die Vase verwenden.

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