Blumenschale
Metall-Blumenschale.

Pflanzschalen aus Keramik, Stein oder Metall sind immer wieder ein Hingucker im Haus oder auf der Terrasse, wenn sie schön und interessant bepflanzt werden. Einerseits kann man zwar die Schalen neu kaufen, doch andererseits lohnt es sich auch, einmal darüber nachzudenken, ob sich nicht alte Schüsseln aus Emaille oder Steingut, ausrangierte Schalen oder Ähnliches, bevor man diese wegwerfen würde, zum Pflanzbehältnis umfunktionieren lassen.

Ob daheim oder auf dem Trödelmarkt, es werden sich sicher geeignete Pflanzgefäße finden. Wem solch eine Historiensammlung zu kunterbunt ist, der kann mit Farbe und Pinsel eine gewisse Einheit in die Vielfalt bringen. Eine Möglichkeit sind hier sogenannte Patina-Farben, die den Pflanzgefäßen den gewünschten matten Glanz echter Patina verleihen.

Direkt auf dem Boden stehend kommen Blumenschalen, im Gegensatz zu Kübeln oder größeren Pflanztöpfen, weniger gut zur Geltung. Sie sollten etwas höher platziert werden. Bei klassischen Schalenformen bietet sich ein Postament, also ein kleiner Sockel oder eine niedrige Säule, an, auf welches die Schale gesetzt wird. Eine weitere Möglichkeit ist, die Blumenschalen aufzuhängen. So platziert, können sich die Blumen in alle Richtungen und auch nach unten hängend gut ausbreiten.

Tipps zur Bepflanzung

Doch erst eine entsprechende Bepflanzung sorgt für eine gute Wirkung. Dabei sollte nicht außer acht gelassen werden, dass Pflanzschalen, wie auch andere kleine Pflanzgefäße häufig (im heißen Sommer täglich) gegossen werden müssen, da sie nur wenig Erde fassen und rasch austrocknen. Anspruchslose Dauerpflanzen wie Sedum und Saxifraga können schon einmal eine Trockenperiode überstehen, aber einjährige Balkonpflanzen sind schnell vertrocknet. Ebenso wichtig ist die Düngung. Auf Grund des geringen Erdvolumens in den Gefäßen sind auch rasch die Nährstoffe verbraucht.