Rasenpflege. Worauf kommt es an.

Perfekter Rasen

Ich sage gleich vorweg: Einen schönen Zierrasen bekommt man nicht zum Nulltarif – dieser braucht viel Pflege. Das heißt kurz gesagt, du musst die Grasfläche in der Vegetationszeit regelmäßig mähen, hin und wieder vertikutieren. Gräser mögen viel Wasser, aber auch viel Luft an den Wurzeln, speziellen Dünger und eventuell auch eine Kalkung, wenn der ph-Wert des Bodens nicht stimmt. Ein wenig Saatgut zum Nachsäen sollte auch in Deinem Geräteschuppen vorhanden sein, wenn irgendwelche Schäden entstehen, die immer dann auftreten, wenn man sich freut, dass alles in bester Ordnung ist.

Kurz-Anleitung für die wichtigsten Pflegearbeiten mit weiterführenden Links

  • Wenn richtiger Rasen, dann richtige Pflege
  • Regelmäßig Mähen, Düngen und Wässern bei Bedarf, sonst wächst Klee und Moos
  • Rasenflächen brauchen eine Mindestgröße!
  • Herbstschnitt nicht zu kurz
  • Im Frühjahr vertikutieren, Gras nachsäen

Jeder stolze Gartenbesitzer weiß, dass zu einem schönen Garten auch ein gepflegter Rasen gehört. Denn selbst die schönsten Pflanzen und Blumen verfehlen ihre Gesamtwirkung, wenn der dazugehörige Rasen nicht wirklich gepflegt aussieht. Ist die Zeit für die nötige Pflege vorhanden, so kann man in kleineren Gärten ohnehin auf eine Grasfläche ganz verzichten und dafür die Hausterrasse erweitern oder eine zweite Gartenterrasse anlegen.

Richtig mähen

Zur umfangreichen Pflege der Grasfläche gehört natürlich das regelmäßige Mähen. Dabei beachte man folgendes: Mit den Mäharbeiten sollte man bereits im Frühjahr beginnen. Dabei gilt es, anfangs die Gräser etwas wachsen zu lassen und ihn dann nicht gleich zu kurz zu schneiden, sondern langsam die Schnitthöhe zu verringern. Hierbei lässt sich die relativ einfache Ein-Drittel-Regel anwenden, wonach der Rasen immer nur um ein Drittel seiner aktuellen Länge verkürzt werden soll.

Über das Jahr gilt die Regel, je öfters geschnitten wird um so besser. Wer technikbegeistert ist, der wird diesbezüglich mit einem Mähroboter am besten verfahen, den diese arbeiten unermüdlich.

Im Spätsommer, nach einer letzten moderaten Düngung wird das Gras etwas höher gelassen. Ganz kurz geschoren soll es nicht in den Winter gehen, weil dieses den Moosbewuchs fördert.

Schließlich kommt es noch auf den richtigen Rasenmäher an. Insbesondere wenn man eine größere Fläche zu mähen hat, kaufe man nicht zu hastig. Am zweckmäßigsten ist immer noch der klassische Benzinmäher. Auf vielerelei Online-Vergleichen gibt es Berichte der Benzinrasenmäher im Test.

unkrautfreier RasenDas ist das Ideal, was selten erreicht wird.

Mulchen

Wer das Gras sehr oft mäht, der kann auch den Mulchschnitt wählen. Mulchen heißt, das Gras wird mit einem Mulchmäher klein gehäckselt und bleibt als Gründüngung liegen. Dafür gibt es spezielle Mäher oder auch kombinierte Geräte. Man sagt auch, dass durch das Mulchen Regenwürmer angelockt werden, die dann den Boden auflockern. Dadurch spart man sich dann das Vertikutieren. Beim Mulchschnitt wird der Mäher etwas höher eingestellt, und es muss wie schon erwähnt öfter gemäht werden. Aber dafür braucht kein Fangkorb geleert zu werden.

Ich schneide ich im Frühjahr 2x mir dem Mulcher. Dann wird normal gemäht. Denn man schafft es nach meiner Erfahrung nicht, alles Gras im Rasen als Gründünger zu verwerten, wenn (so wie ich das mache) manchmal nur aller 2 Wochen geschnitten wird. Man hat dann nur die Grasreste an den Schuhen und verteilt sich im ganzen Grundstück´und im Haus.

gemulchter RasenDas geschnittene Gras kann liegen bleiben, doch nicht, wenn es zu lang ist.

Gastbeitrag, Aktualität beachten, März 2013