Strohmulch im Reisfeld(1) Strohmulch im Reisfeld
(1) Strohmulch im Reisfeld

Wenn wir uns heutzutage eingehender mit dem alternativen Land- und Gartenbau beschäftigen, so stoßen wir früher oder später auf den Namen des Japaners Fukuoka Masanobu, der 2008 seinen Lebensweg in Iyo (jap. Insel Shikoku) 95jährig vollendete. Als junger Mann studierte der Sohn begüterter Landbesitzer Mikrobiologe und Agrarwissenschaft und arbeite auf diesem Gebiet in staatlichen Behörden. Durch eine schwere Lungenentzündung im Jahre 1937 erfuhr Masanobu durch spirituelles Erleben dann aber einen Sinneswandel. Dieser führte dazu, dass er seinerzeit die Praktiken der modernen westlichen Agrarwissenschaft verwarf, um von da an die Ideale einer natürlichen Landwirtschaft zu verfolgen. Dabei spielten auch Zen-Buddhistische Anschauungen und daoistische Philosophien eine Rolle, welche ein gegen die Natur gerichtetes Handeln verwerfen.

Die daoistische Lehre vom Wu Wei nennt dieses Prinzip ein durch Nichteingreifen tätiges Handeln. Und in diesem Sinne interpretierte Fukuoka seine Idee von der "Nicht-Tun-Landwirtschaft", und versuchte sie auf seiner Farm umzusetzen [1]. Er entwickelte dabei einen an der Natur orientierten Plantagenanbau von Zitrusfrüchten, er legte einen Waldgarten an (dort kultivierte er im Extensivanbau Gemüse z.B. Rettich und Klettenwurzel); und er baute Reis und Getreide in einem eigenen, sehr speziellen pfluglosen Ackerbausystem an (No-till farming) an, welches unten eingehender beschrieben ist. Bei all diesen Verfahren hält sich der Landwirt weitgehend aus den natürlichen Naturkreisläufen heraus und greift nur lenkend ein. So sieht man Masanobu in etlichen der Dokumentationen über ihn mit seiner japanischen Sichel durch Pflanzungen streifen: Hier und da sichelt er etwas Wildwuchs ab, um ihn dann als Mulch im Wildniskulturwald zurückzulassen. So mag sich mancher das Prinzip der sogenannten Nichts-Tun-Landwirtschaft (Do-Nothing Farming, siehe unten) vorstellen, und in diesem Sinne fand diese Idee weltweit schnell begeistere Anhänger.

Ich stehe solchen Anbaumethoden zunächst skeptisch gegenüber, weil die unkritische Nachahmung solcher Konzepte nicht funktioniert. Genau das musste Fukuoka Masanobu selbst immer wieder feststellen, und meist waren es nur kleine Datails (z.B. Mulchen mit ungehäkseltem Stroh, siehe unten), welche das Gelingen am einen Ort vom Misslingen am anderen ausmachten. Auf diese Thematik möchte im weiter unten noch einmal kurz eingehen, denn viel hat sich von den speziell ausgearbeiteten Praktiken des Japaners nicht erhalten. Wohl aber seine moralischen Erkenntnisse.

Seinerzeit, als Masanobu ein Umdenken in der Landwirtschaft anmahnte, war genau die Zeit verstrichen, nach welcher die erste Generation Landwirte den herkömmlichen Ackerbau mit Pferdepflug und Stalldung hinter sich gelassen hatte, und nach Traktor und Kunstdünger nun auch Herbizide, Fungizide und Insektizide extensiv zum Einsatz kamen.

Herbizide im Reisfeld(2) Auch heute noch vielfach die Realität ...

Hatte die technisch-industrielle Revolution im 19. Jahrhundert lange Zeit vor dem Landbau halt gemacht, so veränderte sie dann aber ab dem 20. Jahrhundert um so schneller das Leben der Bauern als Produzenten, wie auch die Verhaltensweisen der Verbraucher. Das alles lässt sich mit dem Begriff der Entfremdung von der Natur kurz und präzise beschreiben. Bemerkenswert ist natürlich, dass in etlichen anderen Ländern vergleichbare Gegenbewegungen entstanden. Namen, die sich damit verbinden lassen, sind beispielsweise:

  • Albert Howard (1873–1947)
  • Jerome Irving Rodale (1898–1971)
  • Lady Eve Balfour (1898–1990)
  • Hans und Maria Müller (Bioland-Gründer)
  • Cho Han-kyu, geb. 1935 (Korean Natural Farming – KNF)

In Deutschland erwarb Dr. Rudolf Steiner wohl den höchsten Bekanntheitsgrad, nachdem er im Jahre 1924 auf dem Gut Koberwitz seine legendären Vorträge "zum Gedeihen der Landwirtschaft" gab. Man widmete sich der biodynamischen Wirtschaftsweise auf dem Lande und gründete in Deutschland 1927 den Bio-Anbauverband Demeter. Die Anbaumethoden Steiners, welche auch in der nationalsozialistischen Zeit gefördert wurden, konnten sich auf diese Weise bis zum heutigen Tage ohne zeitlichen Abbruch in den Vorkriegs und Kriegsjahren weiterentwickeln [2].

Der Vollständigkeit halber ist zu erwähnen, dass es in Japan neben Masanobus Aktivitäten auch einen Herrn Mokichi Okada (1882–1955) gab, der ebenfalls eine Natürliche Landwirtschaft begründete [3]. Allerdings stand diese im Zusammenhang mit streng religiösen Aspekten (Church of World Messianity). Okada verfolgte vorrangig Konzepte einer "Landwirtschaft ohne Dünger", da mit falscher Düngung von Kulturpflanzen die meisten Krankheiten und Schädlingsbefall derselben auszumachen sind.

Kommen wir nun aber wieder auf Fukuoka Masanobu zurück. Er erlangte weltweit einen höheren Bekanntheitsgrad, nachdem 1978 eines seiner zahlreichen Bücher ins Englische übersetzt wurde: "The One-Straw Revolution". Ab 1979 bereiste Fukuoka ausgiebig die Welt, hielt Seminare ab, besuchte Konferenzen und beriet Farmer, wie Politiker. Es folgten zahlreiche Dokumentarfilme und Interviews in Radiosendungen. [4]

Anbauverfahren von Wintergetreide und Reis nach Fukuoka Masanobu

(3) Masanobu Fukuoka 2002(3) Masanobu Fukuoka 2002Folgend (1. bis 10.) habe ich als Beispiel den Anbau von Wintergetreide und Reis nach der Masanobu-Methode zusammengefasst, wie sie im Buch  "The One-Straw Revolution" beschrieben wird. Dabei wird das Ackerland nicht gepflügt oder anderweitig bearbeitet (ich vermute jedoch einen von Natur aus sehr leichten Boden). Der Anbau ist mit einer Leguminosen-Untersaat (meist Weißklee, Trifolium repens) kombiniert. Allerdings funktioniert diese Methode nur mittels örtlich klimatischer Verhältnisse und entsprechender günstiger Bodenverhältnisse, was zu beachten ist. Ein weiteres Muss ist das Mulchen mit ungehäkseltem Stroh, welches flächig aber nicht zu dicht verteilt wird; ein Detail, was bei Nachahmern selten Beachtung fand. Das Anbauverfahren hat sich nach meinen Recherchen fast nirgendwo durchgesetzt [6].

  1. Vor der Reisernte wird im frühen Oktober ein schnell wachsendes Wintergetreide wie Roggen oder Gerste (3-6,5 kg /0,1ha) sowie (wenn nötig) Weißklee (500g/0,1ha) eingesät.
  2. Der Reis wird geerntet und das Stroh als Mulch auf dem Feld aufgebracht.
  3. Die Mulchschicht erhält einer dünne Schicht Hühner- und/oder Entenmist als Dung, was das Stroh zersetzt.
  4. Im Frühjahr erfolgt die Aussaat des Reises als Untersaat.**
  5. Im Mai ist die Zeit der Ernte für das Wintergetreide, und das Stroh des Erntegutes wird wieder auf dem Feld ausgebreitet.
  6. Im Anschluss wird das Reisfeld eine Woche lang unter Wasser gesetzt, was die Unkräuter eindämmt.
  7. Der Weißklee stirbt durch die Bewässerung nicht ab, wird jedoch zunächst geschwächt, sodass der Reis erstarken kann.
  8. Das Wässern hilft beim Zersetzungsprozess der Mulchschicht aus Stroh
  9. Die Mulchschicht wird wiederum mit Geflügelmist gedüngt, was das Stroh zersetzt.
  10. Der Reis wächst und gedeiht bis zum neu einsetzenden Zyklus.

** Masanobu säte oft Samen, welche mit Ton umhüllt wurden (Erfinder der sogenannten Samenbomben), damit sie nicht von Spatzen oder Hühnern (siehe unten) aufgepickt werden können und leichter keimen.

Die Nichts-Tun-Landwirtschaft?

Masanobu hat in seinem Buch „Der Große Weg hat kein Tor“ (engl. Original "The One Straw Revolution") im ersten Kapitel ein ganzes Unterkapitel dem Thema der Nicht-Tun-Landwirtschaft gewidmet: "Hin zur Nicht-Tun-Landwirtschaft". Allein schon die korrekte deutsche Übersetzung von "Nicht-Tun" wurde wie vieles von Masanobu falsch verstanden, denn umgangssprachlich spricht man heute vielfach vom "Nichts-Tun", also von der Nichts-Tun-Landwirtschaft [5]. Das suggeriert, ein Öko-Landwirt hat nicht viel zu tun. Das ist jedoch Unsinn. Es geht vielmehr darum, die falschen Arbeiten nicht zu tun und die rechten zur richtigen Zeit. Das ist es übrigens auch, was die neuen Marktgärtner (Market Garten Bewegung) verstanden haben und umsetzen. In der Anbausaison ist immer viel zu tun, und wenn wir dem Lehrer glauben, dass er immer nur entspannt in seiner Hütte auf dem Berg zubrachte, so ist das nur ein Teil der Realität. Seine Familie und interessierte Besucher mussten sich nämlich um den praktischen Teil der Masanobu-Landwirtschaft kümmern und das sicher nicht immer so entspannt, wie es sich der Meister gönnte [6].

Wenn Masanobu in seinem Buch auch der alten Zeit nachhängt und berichtet, dass in vortechnischer Epoche die Bauern im Winter gut drei Monate lang kaum etwas zu tun hatten, so ist dies ein Phänomen (wie es auch in unseren Breiten gelebt wurde), welches allein schon damit begründet war, dass man früher die Tageszeit nicht mit elektrischem Licht verlängern konnte. Und wer ausschließlich Reisbauer war (nur Pflanzenproduktion) hatte im Winter einfach nicht viel zu tun. Die einfache Lebensweise der damaligen Menschen machte es nicht nötig zwölf Monate am Stück ununterbrochen zu arbeiten. Im Prinzip wäre das heute ebenso noch der Fall – bzw. heutzutage ist genau genommen kein zivilisatorischer Fortschritt zu bemerken, da theoretisch ein unvorstellbar hoher wissenschaftlich-technischer "Quantensprung" die Produktivität der Gesellschaft enorm gesteigert haben müsste. Und trotzdem müssen wir Tag für Tag früh aufstehen, zur Arbeit eilen und stramm acht Stunden durcharbeiten!? Da ist doch was faul. Und ja, das ist es auch.

Lebens- und Landwirtschaftsphilosophie

Was man Masanobu tatsächlich zugute halten muss, ist der Umstand, dass er die Prägungen und Denkmuster der modernen westlichen Welt (und damit ist nicht das marktwirtschaftliche System gemeint) in Frage gestellt hat und deren kognitiven Dissonanzen aufbrach. Aus diesem Grund liest sich sein Buch auch so angenehm und aufregend.

Reisfelder und Natur(4) Träume sind Ziele.

Das Zusammenspiel des einfachen Lebensstils mit nützlichem Wissen und nützlichen Fähigkeiten ist es, worauf es ankommt. Dazu braucht es einen einfachen Lebensalltag mit dem Erleben und Verstehen der jahreszeitlichen Zyklen und dazu noch die gesunde Ernährung von einer gesunden Landwirtschaft – und natürlich gehört die pikante Zubereitung der täglichen Nahrung ebenfalls zum Konzept. Das sind die Botschaften des Fukuoka Masanobu, welche die Zeiten überdauern werden.

Selten beachtet – Masanobus rentable Hühnerhaltung

Wie oben bereits erwähnt wurde, sind es manchmal nebensächlich scheinende Dinge, die am Ende doch von entscheidendem Wert sind. Diese Feststellung gilt im Allgemeinen für den gesamten Lebensalltag und im Besonderen auch für alternative Gartenbaumethoden. Eine solche Nebensächlichkeit, die im oft zitierten Buch [8] rasch überlesen wird, ist die Kleintierhaltung innerhalb solcher Anbausysteme. Noch genauer hingeschaut ist es die Hühnerhaltung, die manche alternative selbstversorgende Lebensweise erst ermöglicht oder eine Anbaumethode rentabel macht. Schon auf den ersten Seiten erwähnt der Buchautor, dass er neben einigen Ziegen in seinem Waldgarten auf dem Berg und in seinen fünf Hektar großen Mandarinen- und Orangengärten am Hang auch Hühner hält. Hühner als Eier- und Fleischlieferanten sind ein beachtenswerter Wirtschaftsfaktor, und ich will nicht unerwähnt lassen, dass ich, gemeinsam mit meiner Frau, zu dieser Thematik ein umfangreich recherchiertes Buch geschrieben habe: "Garten und Hühnerhaltung rentabel kombiniert" (deutsch/spanisch). Von den verschiedenen Haltungsmethoden die möglich sind, hat sich Masanobu für die einfachste entschieden, die im ostasiatischen Raum schon 8000 Jahre praktiziert wird: Die Hühner leben völlig frei und schlafen nachts mitunter sogar nur in Bäumen (Ozeanklima, die Winter sind mild). Das resultiert aus der Erkenntnis, dass Hühner, wenn sie in einem Hof groß und ansässig geworden sind, dieses häusliche Umfeld der Menschen nicht wieder verlassen. Sie legen an bestimmten, geschützten Plätzen ihre Eier ab und suchen sich ihr Futter in der weiteren Umgebung. Wenn oben von einer Nicht-Tun-Landwirtschaft die Rede ist, so ist diese Form der Hühnerhaltung absolut hinzuzurechnen, zumal Masanobu dem Federvieh auch die Aufzucht der Küken vollständig selber überließ. Nicht zuletzt war eine Erfindung des Meisters, Samen in Lehmkügelchen einzubetten, von der Hühnerhaltung initiiert, einfach um die Aussaaten vor den freilaufenden Hühnern zu schützen. Übrigens erwähnt er in seinem Buch die Tatsache, dass die Tiere zahlreiche Schadinsekten vertilgen können und in diesem Kontext auch: "In Süd-Shikoku gab es eine Hühnerrasse, die Würmer und Insekten vom Gemüse fraß, ohne die Wurzeln oder die Pflanze zu beschädigen." Sie ist wohl ausgestorben – aber Kopf hoch – heute ist doch alles besser, als früher!

Im Zusammenhang mit dem Waldgartenbereich in Masanobus Landwirtschaftsbetrieb ist unbedingt zu erwähnen, dass dieser nicht nur durch die Hühnerhaltung und das wildpflanzenartig angebaute Gemüse rentabel war, sondern auch durch die Nutzung der Bäume als Brennholz. Für diese Zwecke pflanzte der Japaner eine spezielle schnellwachsende Akazienart an (echte Akazie, Acacia [9]), die schon nach 10 Jahren Nutzholz liefert. Die Bäume standen nicht nur im Wald, sondern auch locker gesetzt in den Plantagen. Zudem: als Hülsenfrüchler sammeln die Akazien in Symbiose mit Knöllchenbakterien Stickstoff im Boden an und machen ihn fruchtbarer.

Wie gesagt ist die Einbeziehung der Hühnerhaltung in ein Konzept der alternativen Gärtnerei (Agrarforste) oder alternativer Landwirtschaft möglich und rentabel. Ich glaube, dass es im System des japanischen Meisters existentiell war. Vergleichbare Konzepte sollten umgesetzt werden. Zuletzt möchte ich in diesem Zusammenhang noch zwei interessante Varianten der kombinierten Weide-Haltung von Hühnern nennen. Das ist die Kombination von Hühnern und Schweinen (nach Sepp Holzer). Bei diesem Modell dienen die Schweine (auch kleinere Hängebauchschweine) dem Schutz vor Greifvögeln. Verbreiteter ist die Haltung von Hennen und  Rindern. Letzteres wird beispielsweise auf der Ranch von Gabe Brown praktiziert (Quelle[7]), womit der Biobauer beste Gewinne einfährt. Seine Eier sind sogar von besserer Qualität als die gängigen Bio-Eier. Das Geheimnis: Das Federvieh folgt den Rindern mit drei Tagen Verzögerung auf die Weide. "Sie kratzen dabei die Kuhfladen breit und vertilgen Parasiten." [...] "Die Nachfrage nach Eiern ist trotz des Preises von Fünf Dollar pro Dutzend größer als das Angebot." (2019[7])

Bildrechte, Bilder von oben nach unten: (1)-©wiedzie–Pixabay.com; (2)-©wuzefe–Pixabay.com;  (3)-©2002 naturalfarming.org; (4)-©Danganhfoto–Pixabay.com 


Quellen, Literatur und Ergänzungen (nicht mehr verfügbare Beiträge sind auf https://archive.org/index.php archiviert)

  • Lexika: http://www.degupedia.de/wiki/index.php?title=Masanobu_Fukuoka
  • Lexika: : http://www.degupedia.de/wiki/index.php?title=Nat%C3%BCrliche_Landwirtschaft
  • Lexika/engl.: https://en.wikipedia.org/wiki/Masanobu_Fukuoka
  • https://f-masanobu.jp/en/
  • Voit, Michael; Fukuokas missverstandene Nichts-Tun-Landwirtschaft; nanu-magazin.org 2013
    https://nanu-magazin.org/wie-ein-strohhalm-eine-revolution-ausloesen-kann/
  • Interview, Fukuoka Masanobu – 40 Jahre naturgemäßer Landbau https://seedzen.files.wordpress.com/2012/03/fukuoka-plowboy-interview-deutsch.pdf
  • [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wu_wei Der Daoismus lehrt wohl eher das Tun zum richtigen Zeitpunkt, welche die Natur der Dinge vorgibt, also ist es auch eine "Tun-zur-rechten-Zeit-Landwirtschaft", die gemeint ist. In der westlichen Welt können wir das Wu Wei Prinzip am besten mit einem Flow-Erlebnis bei der Arbeit vergleichen.  https://www.soika.com/links/text/17d_wu-wei.htm  Im Englischen Sprachraum gibt es auch das treffliche Worte "Aikido-Arbeitsstil" für diese Philosophie.
  • [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Demeter_(Anbauverband)
  • [3] http://www.degupedia.de/wiki/index.php?title=Mokichi_Okada
  • [4] https://mutterhof.org/blog/2020/09/04/fukuoka-natuerliche-landwirtschaft-und-die-entwicklungslaender/
  • [5] Fukuoka nannte seine landwirtschaftliche Philosophie selber shizen nōhō (自然 農 法), was man verschieden übersetzte. Im Englischen am häufigsten übersetzt in "natural farming", "the Fukuoka Method", "the natural way of farming" oder "Do-Nothing Farming".
  • [6] https://mutterhof.org/blog/2020/08/30/hoffnung-und-verzweiflung-auf-der-fukuoka-farm/
  • [7]  Becker, Christopher; Mögliche Erträge im Biolandbau; 2018; https://www.freizahn.de/2018/07/moegliche-ertraege-im-biolandbau/
  • [8] Masanobu, Fukuoka; Der Große Weg hat kein Tor – Nahrung Anbau Leben; Darmstadt, 2019. Es ist die deutsche Übersetzung des Titels: "The One Straw Revolution". Als Volltext hier:
    https://archive.org/stream/FukoukaDerGroszeWeg/Fukouka-Der%20grosze%20Weg_djvu.txt
  • [9] Morishima-Akazie, auch Schwarzholz-Akazie bezeichnet zwei Arten in Ostautralien: Acacia melanoxylon und Acacia penninervis, die sich in zwei Varitäten aufteilt: A. penninervis var. longiramosa und A. penninervis var. longiramosa. Welche Art oder Varietät Masanobu verwendete, konnte ich noch nicht recherchieren. Ich vermute Acacia melanoxylon (bildet schön gemasertes Furnierholz aus, qualitativ mit Walnuss zu vergleichen), welches forstwirtschaftlich (in den Subtropen) genutzt werden kann, weltweit jedoch als "invasives Unkraut" bezeichnet wird.