Goldregen mit giftigen Samenschoten
Die Samenschoten sind am giftigsten.

Das Ziergehölz Goldregen (Laburnum) ist in allen Pflanzenteilen giftig. Das trifft auch auf die Samenschoten zu, diese sind besonders toxisch! Jede Aufnahme von Pflanzenteilen ist gefährlich. Man sollte das Blütengehölz also nie an Spielplätze, in Kindergärten oder dort, wo Kinder die Schoten aufsammeln könnten, pflanzen.

Goldregen enthält viele toxische Stoffe, vor allem Chinolizin-Alkaloide (besonders Lupinin).

Mögliche Symptome einer Vergiftung sind Erbrechen, Übelkeit und Zittern. In der Literatur sind Todesfälle durch Atemlähmung oder Kreislaufversagen beschrieben. Erste Hilfe: Sofort die nächste (Kinder)Klinik aufsuchen.(Homepage Universitätsklinikum Bonn, Informationszentrale gegen Vergiftungen)

Die einzige positive Botschaft ist wohl die, dass nach meinen Beobachtungen Hybrid-Goldregen (Laburnum x watereri 'Vossii') fast keine Samen ausbildet.

Wem die Giftigkeit des Goldregens offensichtlich gar nix ausmacht, sind Nacktschnecken. Die Schädlinge können durchaus einem jungen, neu gepflanzten Gehölze durch Abfessen des Blattgrünes den Todesstoß versetzen...

Nacktschnecke auf Goldregen

Goldregen zur Blütezeit
Goldregen zur Blütezeit
Der Edelgoldregen 'Vossii' ist für den Garten besonders geeignet. Er bekommt bis zu 50 cm lange Blütentrauben
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Der Goldregen-Hybrid Sorte 'Vossii' bildet fast nur tauben Samen aus, so meine Beobachtung
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