Laburnum anagyroides Gemeiner Goldregen
Laburnum anagyroides, Gemeiner Goldregen.

Labúrnum ist der lateinische Pflanzenname für den Gattung Goldregen.Labúrnum gehört zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae), welche der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae, Leguminósae) angehörig ist. Bekannt ist das Gehölz auch unten den Namen Bohnenbaum, Goldrausch oder Gelbstrauch.

Heimat: Südeuropa und Kleinasien

Arten: Sie umfasst 3 Arten und 1 Artbastard.

  • Laburnum alpinum, Alpen-Goldregen
  • Laburnum anagyroides, Gemeiner Goldregen
  • Laburnum x watéri ist der Hybrid Laburnum alpinum x Laburnum anagyroides
  • Laburnum caramanicum

Der sogenannte "Indische Goldregen" ist Cassia fistula, die Röhren-Kassie.

Größe und Form: Großsträucher, hin und wieder auch kleine Bäume. Baumkrone und Strauch wachsen wenig verästelt, aufwärts strebend, doch die Seitenäste sind oft lang und überhängend.

Blätter: Erscheinen in langen, hängenden, endständigen Trauben, gelb.

Verwendung:Goldregen gehört zu den schönsten großen Blütensträuchern, die wir für die Gartengestaltung zur Verfügung haben. Für den Ziergarten sind vor allem die Edelsorten zu empfehlen.

Im Park kann die Rinde des Gehölzes von Wildkaninchen angefressen werden. Junge Bäume können auch von Nacktschnecken, welche die Jungtriebe fressen, stark geschädigt werden. Dass der Goldregen ein stark giftiges Gehölz ist, macht den Schädlingen offensichtlich nichts aus..

Goldregen ist giftig!

Auf keinen Fall darf der Goldregen an Orte gepflanzt werden, wo die Fruchthülsen für Kinder erreichbar sind. Die Hülsen sind giftig! Sie führen zu starkem Unwohlsein und können in Einzelfällen tödlich wirken. Eine geeignete Sorte, da sie kaum Fruchthülsen ausbildet, ist Laburnum 'Vossii'.


Literatur & Quellen: Eiselt/Schröder: Laubgehölze, Leipzig, Radebeul 1977.