Grillblech für GemüseGrillpfanne für Gemüse. So mach ich es.
Grillpfanne für Gemüse. So mach ich es.

Wer in der Saison mal etwas mehr Gemüse auf den Grillrost bringen will, der kann beispielsweise Zucchini, Riesenkohlrabi, Möhren, Kartoffeln oder Mais wählen und diese direkt auf den Holzkohlerost legen. Ein andere Möglichkeit ist es, die Gemüse mehr zu dünsten. Für diese Zwecke verwendet man meist Alufolie. Da Aluminium aber bekanntlich nicht gerade gesundheitsfördernd ist, habe ich mir zwei beschichtete Grillschalen für diesen Zweck gekauft.

Man kann das Grillgut in die offenen Schalen legen und sie so über die Glut stellen. Doch sie funktionieren auch als Gargefäß, indem die eine Schale als Deckel auf die andere gestürzt wird. Die Schalen haben einen breiten Rand, der dazu geeignet und gedacht ist, dass man sie sowohl als Backform und auch als Deckel verwenden kann. Bei meinen Schalen sind die Ränder sogar zusätzlich mit Noppen versehen, sodass sie aufeinander gelegt nicht verrutschen. Aus diesem Grund ist es besser, die Grillgefäße nicht online zu kaufen, sondern lieber in einem Geschäft, wo man sie sich vor dem Kauf genau ansehen kann.

Mit der Abdeckung kann man nun ohne große Hitze die verschiedenen Gemüse dünsten. Vor dem Befüllen wird die Grillpfanne etwas eingeölt. Nutzt man in Öl eingelegtes Gemüse, so kann man diesen Schritt auch überspringen. Ich bestreiche meine Gemüse vor dem Grillen mit Kräuteröl, das durchaus von eingelegten Tomaten o.ä. übrig geblieben sein kann, und würze mit Kräutersalz. Zur weiteren Verfeinerung kannst du auch geschnittene Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben. Die abgedeckte Grillpfanne stelle ich zeitig auf den Grill, wenn die Holzkohle noch im Durchbrennen ist. So kann das Gemüse bereits garen und bleibt warm, wenn Würste, Steaks und Fisch den Platz auf dem Rost brauchen. Diese legt man ja erst dann auf, wenn die Kohle gut durchgeglüht ist. Bei den Grillpfannen ist das nicht nötig. Somit nutzt man die Hitze auch optimal aus.

Grillkäse und Eier

Sicher habe nicht nur ich beobachtet, dass diverse "Grillkäse", die es im Supermarkt zu kaufen gibt, ihren Ursprung irgendwie in der Retorte haben. Die hier empfohlenen Formen ermöglichen es, auch normale Käse auf dem Holzkohlegrill zu stellen. Das geht besonders gut mit Schafskäse aber sicher auch mit einem Camembert oder ähnlichem Käse. Wenn du experimentierfreudig bist, kannst du in den Grillschalen auch Rühr- und Spiegelei braten. Und man kann sie, wenn die Kohle fast verglüht ist, sogar, angefüllt mit kleinen Pellkartoffeln, direkt in die Glut stellen.

Auch eine Idee: Im Garten mit dem Wok  braten.
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Hier die beiden Backbleche. Des Hersteller finde ich noch heraus.
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Forellen und Gemüse
Forellen und Gemüse

* Man verwendet sie wie die sogenannten Grillbleche. Diese eignen sich aber nicht zum Dünsten.

PS: Natürlich ist es sinnvoll, das gewünschte Grillgemüse im eigenen Garten anzubauen. Zucchini sind besonders leicht zu kultivieren. Ihr Anbau ist sogar auf dem Balkon möglich (wegen der besseren Befruchtung immer 2 Stück pflanzen). Die Riesen-Kohlrabisorten (z.B. 'Gigant', 'Lanro' und Superschmelz') sind eh einfacher anzubauen, als die kleineren Sorten, denn sie verholzen und platzen nicht. Für Grillmais empfehle ich die freie Sorte 'Golden Bantam', die online erhältlich ist. Für Grillkartoffeln ist der Anbau von Frühkartoffeln empfehlenswert, auch wenn es nur 4 bis 5 Pflanzen sind. Das genügt allemal.