Kleintierhaltung und Imkerei

Hühnergehege

Am Sonntagmorgen sein Frühstücksei direkt aus dem Garten holen. Frischer geht's natürlich nicht. Eine schöne Vorstellung und mit Sicherheit auch ein wunderbares Geschmackserlebnis. Die eigene Hühnerhaltung kann so gestaltet werden, dass es den Hühnern nicht nur "saugut" geht und es diesen an nichts fehlt, sondern selbst die Fütterung und mit ihr auch die Zusammensetzung des gesunden Futters kann man selbst in die Hand nehmen.

Honigbienen

Der Trend geht zum Hobby Imkern. Immer mehr Menschen interessieren sich für diese lange Zeit als Rentner-Hobby verschrieene Tätigkeit und halten sich ihr eigenes Bienenvolk. Bei rund 1,2 Kilogramm Honigkonsum pro Jahr und Kopf liegt Deutschland auf den vorderen Plätzen im weltweiten Vergleich und somit ist es kaum verwunderlich, dass gerade hierzulande die Zahl der Hobby-Imker kontinuierlich ansteigt.

Kleiner Hühnerstall

Wie es einmal begann: Nachdem der Autor ein Stück seiner Werkstatt abgetrennt, dort einen kleinen Hühnerstall gebaut und sich vier Legehennen zugelegt hat, kann er bestätigen, dass die Hühnerhaltung außerordentlich rentabel ist. Im Vergleich zur Kaninchenzucht hat man deutlich weniger Arbeit und man benötigt weniger Einstreu in Form von Heu und Stroh. Und täglich wird man mit frischen Eiern belohnt. Wer sich das Schlachten zutraut, braucht auch kein Suppenhuhn mehr zu kaufen. Irgendwann wird man dann auch auf die Idee kommen selber Masthähnchen zu kaufen und zu füttern. Nach wenigen Wochen sind diese dann schon schlachtreif und stehen der Küche als bestes Bio-Fleisch zur Verfügung.

Kaninchen im Stall

Kaninchen (und natürlich ebenso Zwergkaninchen) sind von Natur aus Nachttiere und suchen in der Dämmerung ihr Futter. Demzufolge sollte ihnen auch am Abend die Hauptmahlzeit geben werden. Wer die Zeit hat, der füttere zweimal am Tag, also früh und abends. Schaffst du das nicht, dann füttere lediglich abends. Sind Jungtiere da, so füttert mancher Züchter noch ein drittes Mal gegen Mittag und jeweils geringere Mengen, da sich die Jungtiere überfressen können.

Grünkohl und davor eine Reihe Spinat

Da ich in meinem Garten, vor allem beim Gemüseanbau, immer sehr viele Abfälle auf den Kompost werfen musste, habe ich mir kurzerhand ein paar Kaninchen angeschafft, um die Blätter und anderen Pflanzenreste sinnvoll zu nutzen. Dafür liefern mir diese einfach zu haltenden Kleintiere recht ordentliche Mengen von Mist, der wiederum meinen Gemüsekulturen zugute kommt. Nun habe ich einige Erfahrungen sammeln können, was von den Kaninchen gern gefressen wird und was nicht.