SandkastensandUm die 5€ kosten 500 kg Sand
Um die 5€ kosten 500 kg Sand

Für bestimmte Vorhaben am Grundstück benötigt man hin und wieder größere Mengen an Sand. Beispielsweise für den Sandkasten oder für  Bausand, wenn man Beton oder Maurermörtel selber mischen möchte. Doch woher (am preisgünstigsten) nehmen und nicht stehlen? Eine Möglichkeit ist, sich einen Kubikmeter Sand anliefern zu lassen, denn weniger ist bei Anlieferung kaum möglich. Dafür muss man etwa 100 € einplanen.

Anbieter sind Firmen, die sogenannte Schüttgüter anbieten. Dabei sind die Transportkosten natürlich der entscheidende Kostenfaktor.

BuddelkastenSandkasten mit kleiner Spiel-Terrasse. Eine super Idee! :-)Ein Alternative wäre es, mal bei der nächsten Garten- und Landschaftsbaufirma nachzufragen, ob man dir nicht eine kleine Menge Sand anliefern könnte, aber nur, wenn sie selber gerade das Material für ihre Arbeiten verwenden. Dann ist ein guter Preis verhandelbar.

Die dritte Möglichkeit ist die, den Sand selber bei einer entsprechenden Firma (meist Beton- und Schüttgüter) mit dem Pkw-Hänger abzuholen. Doch vorher ist genau festzustellen, wie viel Last der Pkw-Anhänger tragen kann. Ich selbst habe mir vor einer Weile mit einem durchschnittlich großen Anhänger Sand besorgt, hier waren 500 kg das absolute Ladungs-Limit. Der Inhalt hat 8 € gekostet. Sicher ist es auch möglich, nur einige Eimer Sand zu kaufen. Das kannst du in fast jedem Baumarkt.

Tipp: kaufe Sand nicht nach längerem Regen

Bei Anlieferung und bei Selbstabholung wird Sand meist nach Gewicht bezahlt. Nach einem Regentag hat sich aber der Sand so sehr mit Wasser vollgesogen, dass er um vieles schwerer ist als bei normaler Feuchte.

Sandarten

  • Der normale Sand ( Mittelsand) hat eine Korngröße von 0,2 bis 0,63 mm.
  • Beim Feinsand sind die Anteile 0,063 bis 0,2 mm groß.
  • Grobsand hat Sandkörner von 0,63 bis 2 mm.

Spielsand für den Sandkasten

Für Sandkästen nimmt man Mittelsand, also die gebräuchlichste Sandmischung. Manche Anbieter haben zudem dieses Schüttgut mit verschieden hohen Lehmanteilen vorrätig. Hier ist der für den Bau minderwertigere Lehmsand als Spielsand die erste Wahl, denn mit ihm halten die Bauwerke unserer Kinder besser als mit gewaschenem Sand.

Sand für den Terrassenbau?

Um Terrassenplatten zu verlegen, wird besser 2/8 mm Kies verwendet oder ähnliches Material. Sand nimmt man dafür nicht, weil häufig Ameisen ihre Gänge unter den Platten graben und dabei die Terrasse unterhöhlen, wenn sie den Sand wegschleppen.

Streusand?

Zum Streuen im Winter kann man durchaus normalen Sand verwenden. Besser ist allerdings Grobsand und noch besser feiner Splitt ohne Feinanteile, also Splitt mit einer 2 bis 5 mm Körnung. Wer einen Steinbruch in der Nähe hat, kann sich für den Winterdienst auch Brechsand (0 bis 0,63 mm) oder Steinmehl im nächsten Steinbruch besorgen.

SpielsandAls Bodenbelag für Spielanlagen kauft man aber besser Sand ohne Null-Aanteile und Lehm-Anteile und hat damit weichen Ostseesand.