Alles über Buchsbaum

Buchsbaum gelbe und braune Blätter

Nichts ist schöner als frischer, grüner Buchsbaum, sei es als Hecke, Kugel oder Figur. Und nichts ist so deprimierend wie, wenn die Bäumchen braune Blätter bekommen, weiße Läuse, Raupenfraß oder dürre Zweige. Die Ursachen, welche zu diesen Krankheiten und Schädigungen führen, sind recht gut bekannt. In diesem Bereich können wir auch einiges tun und Voraussetzungen schaffen, welche die Pflanzen wieder stärken, doch das braucht Zeit. Eine schnelle Hilfe bei Schädlingsbefall gibt es nach meinen Erfahrungen nicht.

Buchsbaum Wallhecken

Nach meinen Erfahrungen ist der optimale Standort (Boden!) der wichtigste Faktor, der dem Buchsbaum ein gesundes Gedeihen garantiert. Wer eine Neupflanzung anlegen möchte, sollte zudem darauf achten, nur gesunde und gut ausgebildete Jungpflanzen zu erwerben. Werden dann noch die Schnittarbeiten zum richtigen Zeitpunkt ausgeführt und dem Gehölz wenig Stress bereitet, dann ist die Pflege schon fast perfekt. Und das reicht auch schon aus, denn ein Zuviel an Zuwendung nimmt das Gehölz auch wieder übel. Mitunter ist eine Form, in der sich der Buchs freier entfalten kann (Bild oben) den Pflanzen ebenfalls zuträglicher. 

Buschbaum Schnitt

Buchsbaumhecken sind in der Gartengestaltung sehr beliebt und praktisch, denn diese immergrünen Gehölze bieten viele Vorteile. Sie haben ein frisches Grün, und sie wachsen in Sonne und Schatten gleich gut. Zudem lassen sie sich problemlos in Form bringen und halten. Vergleichbare kleinwüchsige Heckenpflanzen wie etwa Lonicera pileata wachsen viel schneller und müssen öfter zurückgesetzt werden. Das Buchsbaum schneiden, braucht hingegen nur ein bis zweimal pro Jahr durchgeführt zu werden. Ausnahmen sind spezielle Formschnitte oder Figuren (Kugel, Kegel, Zylinder, Tierfiguren usw.). Diese werden öfters gestutzt. Hecken sollten nicht zu schmal geschnitten werden (die Breite entspricht in etwa der Höhe).

Buchsbaum Kugeln

Vorweg die Kurzanleitung zum Formschnitt, also die Gartenkunst, die man auch "Topiary" nennt: 1. Grobes Schneiden März und April; 2. Feinschnitt Mai bis Anfang September und niemals bei praller Sonne ausführen. Je häufiger man den Feinschnitt ausführt, umso kompakter werden die Pflanzenskulpturen. Mit Hilfe der Drahtgestellen, die man überwachsen lässt, lassen sich sowohl einfache geometrische Formen als auch kompliziertere Figuren leicht herstellen. Damit ist schon das Wichtigste gesagt.