Buchsbaum Kugeln Formschnitte Figuren
Kugeln - Formschnitte - Figuren - sie sind zu erschwinglichen Preisen zu kaufen
Kugeln - Formschnitte - Figuren - sie sind zu erschwinglichen Preisen zu kaufen

Wer kann hier nicht widerstehen eine Buchsbaumkugel für Balkon oder Terrasse zu kaufen? Es braucht für die Dekoration neben den Blumen und Blüten auch solche skulpturalen Formen und solch sattes Grün, eben damit Blütenpflanzen vor dieser Kulisse besser zur Geltung kommen. Gründe gibt es viele, einen Buchsbaum im Topf zu kaufen sei es für eine formale Gartengestaltung oder für das mediterrane Flair, welches die Pflanzen mit sich bringen. Hat man so einen Buchs (Buxsus sempervirens) gekauft, dann stelle man ihn nicht gleich in die volle Sonne. Die Pflanzen vertragen Sonne und Schatten zwar gleich gut, und an den sonnigen Platz muss man ihn erst gewöhnen.

Der zweite Tipp für die Pflege eines solchen Neuankömmlings ist der, dass geschaut werden muss, ob das überschüssige Gießwasser aus dem Behältnis gut abläuft. Es ist übrigens zweckmäßig das Behältnis auf eine flache Schale zu stellen und nicht in einen Übertopf, der etwa bei Dauerregen voll Wasser laufen kann. Zu viel Wasser bekommt dem Buchsbaum nicht. Der dritte Tipp für die neu gekaufte Pflanzware ist der, dass der Buchsbaum anfangs nicht gedüngt werden sollte. Bei diesen Gewächsen ist ein Zuviel an Düngung nicht gut, denn das kann die Winterhärte beeinträchtigen. Meist hat die Gärtnerei dem Topf ohnehin schon einen Depotdünger beigemischt und so rate ich erst im zweiten Jahr, wie unten beschrieben, moderat zu düngen.

BuchsbaumkugelnTopf und Pflanzen sollten zueinander in der Größe passen. Das Pflanzgefäß darf nicht zu klein oder überdimensioniert sein.

Pflege

Wasserversorgung

Im Topf muss ein Buchsbaum regelmäßig gegossen werden. Die Wurzeln sollten aber nicht ständig im Wasser stehen, was bei der Nutzung eines eines Übertopfes manchmal passieren kann. Es ist nicht schlimm, wenn das Gehölz einmal zwei oder drei Tage lang relativ trocken steht, nur im Mai/Juni wenn es frisches Grün treibt, sollte besonders auf eine regelmäßige Wasserversorgung geachtet werden. Dann wird man alle drei Tage gießen müssen. In der restlichen Zeit reicht es zwei Mal pro Woche gut zu wässern.

Auch in den Winterschlaf sollte der Buchsbaum nicht trocken gehen (siehe unten). Das Gießwasser darf kalkhaltig sein, es ist gut, wenn es temperiert ist, doch kaltes Wasser schadet auch nicht. Automatischen Bewässerungssysteme sind natürlich eine Arbeitserleichterung.

Düngung

Es kann mit flüssigem Blumendünger gedüngt werden – ähnlich, wie man es mit Balkonblumen macht, aber es sollte nur einmal im Mai und einmal im Juni mit Flüssigdünger gegossen werden. Nicht öfter und nicht später. Günstiger sind flüssige Pflanzendünger, welche organische Bestandteile enthalten (Organische Flüssigdünger), diese können wir von April bis Juni drei bis vier Mal (nach Anleitung) anwenden.

Topferde: Wir können für Töpfe und Pflanzkübel ganz normale Blumenerde kaufen. Die Mischung sollte aber relativ viel Kompost enthalten und wenig, bzw. gar keinen Torf. Wer hat, der kann auch durchgesiebte Komposterde für die Pflanzkästen nehmen oder diese mit der gekauften Blumenerde mischen. Auf jeden Fall mögen Buchsbäumchen humusreichen und nährstoffreichen Boden und deshalb auch entsprechendes Substrat, damit sie gesund gedeihen. Mehr zu dieser Thematik liest du unter der Thematik: Buchsbaum-Pflege.

Umtopfen

Es ist sinnvoll, einen Buchsbaum, der im Topf oder Kübel gezogen wird, etwa aller drei oder vier Jahre umzutopfen. Je nachdem, wie das Pflanzgefäß beschaffen ist, wird man jetzt bemerken, dass man die Pflanze leicht, schwer oder gar nicht aus dem Topf bekommt. An dieser Stelle wird der Gartenfreund sicher feststellen, dass konische Blumentöpfe, die sich nach oben hin aufweiten, extra diese Form haben, damit ein Wurzelballen leicht aus ihnen herauszunehmen ist. Pflanzgefäße, die zum Beispiel eine bauchige Form besitzen nimmt man, um darin einjährige Blumen zu pflanzen, aber eigentlich nicht für eine Dauerbepflanzung. Aber selbst würfelförmige und rechteckige Kästen mit senkrechten Wänden können ähnlich Probleme bereiten, wenn der obere Rand nach innen abgesetzt ist. Wie auch immer – du kannst die Herausforderung lösen, indem du den Topf, wenn er aus Ton oder Keramik ist, mit dem Hammer zerschlagen. Das wir den Töpfer freuen. Eine andere Variante ist, mit einer stabilen Stichsäge den Wurzelballen so zu bearbeiten, dass man das Bäumchen herausnehmen kann. Es ist durchaus möglich, 50 % des Wurzelgeflechtes zu entfernen, ohne, dass die Pflanzen nach dem Umtopfen Schaden nimmt.

Auch bei einem konischen Wurzelballen, der leicht aus dem Topf zu ziehen war, sollten von dem oft recht harten Ballen die äußeren Wurzeln etwas aufgerissen und einige davon entfernt werden (1/3) – besonders diejenigen im unteren Bereich. Ist der Buchbaum noch nicht zu alt und zu groß, braucht es nicht immer einen neuen, größeren Topf. Wir müssen aber unbedingt darauf achten, das das Behältnis ein ordentliches Wasserabzugsloch hat. Darüber wird eine Scherbe oder ein flacher Stein so gelegt, das jeder Zeit das überschüssige Gießwasser leicht ablaufen kann. Das ist wichtig, weil bei stagnierender Nässe die Erde im Topf versauert und das mag der Buchsbaum überhaupt nicht.

Terrakotta BlumentöpfeEs gibt einen wichtigen Grund, warum Blumentöpfe konisch geformt sind.

Vor dem Pflanzen sollte der Buchs eine viertel Stunde lang in einen Eimer mit Wasser gestellt werden, damit sich der Wurzelballen voll Wasser saugt. Anschließend setzen wir das Bäumchen oder die Kugel mit etwas Erde neu ein, gießen an und stopfen dann, wenn es nötig ist noch etwas Erde nach. Das ist schon alles.

Der beste Zeitpunkt für solche Arbeiten ist das Frühjahr, oder der Zeitpunkt nach dem ersten kräftigen Formschnitt Mitte Mai. Wir sollten den Buchsbaum, wenn er umgepflanzt wurde, mindestens einen Monat lang im Halbschatten stehen lassen, also nicht in voller Sonne. Wird der endgültige Platz überwiegend vollsonnig sein, so muss die Kübelpflanze nach und nach an Hitze und Licht gewöhnt werden. Nach dem Umtopfen wird nicht gedüngt!

Überwinterung

Buchs ist winterhart. Trotzdem sollten die Pflanzen, da sie im Topf stehen, etwas geschützt durch die kalte Jahreszeit kommen. Überwintern können die Töpfe zum Beispiel im Freien an einem schattigen Gartenplatz (Balkonecke). Es darf dort nur nicht zugig sein und die Wintersonne sollte nicht an die Pflanzen herankommen, denn sie dörrt im Winter die immergrünen Blätter aus.

Auf zugigen Balkonen bietet es sich an, den ganzen Topf samt Pflanze locker mit Gartenvlies einzuhüllen und locker einzubinden, sodass aber immer etwas Luft daran kann. So verhindert man zwar nicht das Einfrieren der Topferde, aber doch recht gut das Austrocknen der Pflanze durch Zugluft.

Wer in einer wintermilden Gegend wohnt, der kann größere Töpfe auch auf der Terrasse stehen lassen, wenn der Platz überschattet und nicht zu zugig ist, denn immerhin sind schon mittelgroße Pflanzgefäße unhandlich und schwer. Kunststofftöpfe (doppelwandige) können beim Umsetzen der Behältnisse eine wirkliche Erleichterung sein. Oben im Bild sind Kunststoff- und Terrakottagefäße zu sehen. Man kann sie kaum voneinander unterscheiden. Auch im Winter ist moderat zu gießen, sodass die Erde immer leicht feucht ist. Man kann die Buchsbäume im Herbst auch mit Topf, oder mit dem herausgenommenen Wurzelballen, in ein überschattetes Beet eingaben, dann noch mal etwas Wässern. So eingeschlagen, können die Bäumchen bis zum Frühjahr verbleiben.

Wer im Haus einen frostfreien Platz hat, der hell ist und nicht weit über 10 °C warm wird, der kann die Buchsbaumtöpfe auch dort überwintern. Die Pflanzen müssen dort aber regelmäßig mäßig gegossen werden.

Buchsbaum im Kübel wird braun - was tun?

Diese Frage ist leider schwer zu beantworten, doch es ist nie ein hoffnungsloser Fall. Ich selber habe es schon geschafft, einen als Bonsai gezogenen Buchs wieder ergründen zu lassen, nachdem er gelbbraune Blätter bekommen hatte. Der Grund für braune Blätter kann ein mehr oder weniger schwerer Pilzbefall sein. Hervorgerufen wird dieser durch Pflanzenstress. Dieser entsteht zum Beispiel durch ein extremes Mikroklima, wie große Hitze (durch Terrassenplatten) über Mittag und kühle feuchte Nächte. Oder der Topf stand lange Zeit sehr trocken und heiß, worauf eine kalte Regenperiode folgt. In diesem Falle hat man oft auch noch Läuse, bzw. Wollläuse (weißer Schnee/Flaum an den Blättern) auf dem Buchs. Ein weiterer Grund ist, dass die Pflanze zu viel gedüngt wurde, zu nass stand oder die Erde sauer ist (leicht kalkhaltig sollte sie sein).

Sofortmaßnahmen:

  • suche für die Pflanze einen schattigen Platz und setze sie dort hin
  • schneide das Gehölz (Formschnitt) scharf bis in das Holzgeäst zurück – auch wenn dann kaum noch Blätter dran sind
  • Topfe den Buchs in frische Erde (siehe oben) um

So habe ich es gemacht und den Buchs eigentlich schon abgeschrieben. Um so erfreuter war ich dann, als er im Folgejahr doch wieder grün durchtrieb. Nun steht er schon einige Jahre kerngesund vor dem Haus – aber nicht mehr in der Sonne.


www.stein-mosaik.de in Herne, Mosaikplatten zum einfachen Verlegen. (Werbung)

Terrassenmosaikplatten