Winterportulak
Winterportulak.

Es ist im Allgemeinen nicht üblich, im November zu säen, aber doch in einzelnen Fällen ratsam. Dies gilt besonders  für solche Böden und Klima, wo es im Februar und Anfang März nicht möglich ist, Aussaaten von solchen Gemüsen zu machen, deren Samen längere Zeit in ihrer Keimung gebrauchen und von denen wir früh ernten wollen. In vielen Gegenden herrschen im zeitigen Frühjahr so ausdörrende Winde, dass ein schnelles und gleichmäßiges Keimen der Aussaaten ausgeschlossen ist.

Solche Fälle sind dazu angetan, dass wir zu Anfang November säen, und zwar in Reihen, damit wir im Frühjahr den Boden zwischen den Reihen, welcher durch die Winterfeuchtigkeit fest geworden ist, hacken können. Es empfiehlt sich auch, die Reihen bei derartigen Aussaaten im Herbst durch Stäbchen zu bezeichnen und zwischen die Reihen verrotteten Dünger oder auch Torfmull zu streuen. Die Bodendecke hält nicht nur den Boden warm, wodurch die keimende Aussaat sehr gegen Frost geschützt ist, sondern sie verhütet auch das Festwerden des Bodens.

Aussaat

  • Gesät wird Winterportulak, wohl das einzige Gartenkraut, was draußen nun noch keimt und wächst. Alternativ kann Winterportulak auch im Gewächshaus gesät werden.
  • Zu Anfang des Monats für das kommende Jahr: Frühe Karotten, Petersilie, Schwarzwurzeln, Pastinaken, Zichorien, Spinat, Feldsalat, Kerbel und Gartenkresse.

Pflanzen

  • Knoblauchzehen (ertragreiche Wintersorten!) können Anfang November noch gepflanzt werden.

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