Haustypen

Bungalow Fertighaus

Das Wichtigste kurz vorweg: Ein Bungalow-Wohnhaus ist ideal für den Ruhestand. Für junge Familien ist es sinnvoll, das Dachgeschoss erweiterungsfähig zu halten. In die Hausplanung sollte unbedingt der Garten einbezogen werden. In abgewandelter Form findet sich hier auch die alte Wohnidee vom Landhaus, wo der Garten und der Wohnbereich möglichst auf einer Ebene ineinander übergehen.

Zwei kleine Holzhäuser

Wer ein Eigenheim und besonders ein Fertighaus bauen möchte, der sollte an die Planung aus verschiedenen Perspektiven herangehen. Die Untenstehende mag vielleicht ungewöhnlich sein, aber es lohnt sich, darüber nachzudenken. Doch zuerst schauen wir in die jüngere Eigenheim-Baugeschichte. Es gab und gibt hier Strömungen und Grundideen, die über die Jahrzehnte immer wieder zum Tragen kommen. In den 1950er Jahren war es das industriell gefertigte, preiswerte Fertighaus, doch schon ab den 1970er Jahren entstand eine größere Formenvielfalt und Individualität in der Bauweise und in der Form der Außenhülle der Heime.

American Foursquare Holzhaus

Kurz vorweg: Holzhäuser in den USA, das sind diejenigen mit gemütlicher Veranda (Porch) und überaus praktischen Schiebefenstern (Double-Hung-Windows) und mit der vielleicht unvermuteten Idee, den Garten, die Veranda und das Haus in einem Stück zu bewohnen. Zudem kommt, dass die Nordamerikaner ein ganz anderes Verhältnis zum Einfamilienhaus besitzen, als beispielsweise die Deutschen. Für letztere ist das Haus nicht nur ein Ort zum Wohnen, sondern das Heim ist eine Wertanlage, die es gilt, über Generationen hin zu erhalten.

Haus mit Flachdach

Ob das massiv gebaute Eigenheim oder das Fertighaus in Holzständerbauweise, all diese Bauvarianten können neben Spitz-oder Pult- genauso gut auch mit Flachdach gebaut werden. Mit dieser Konstruktion kann mehr Wohnraum gewonnen (keine Mansardenzimmer) und erheblich Kosten gespart werden. Ein flaches Dach ermöglicht eine Dachbegrünung und, wenn es der örtliche Bebauungsplan zulässt, die Nutzung als großzügige Terrasse.

Es sind wohl die Neuseeländer, die führend in der Verbringung von Wellblech in der Architektur sind. Das haltbare und leicht zu verarbeitende Material kann für das Dach, wie auch für die Fassade verwendet werden und selbst bei uns haben Zaunanlagen (Blicksicht!) aus Profilblech schon lange in der modernen Gartenarchitektur Einzug gefunden. Allein unsere Denkmuster verbieten dieses günstige Bauen vor Ort und die hiesige Bau- und Baustoffwirtschaft schaut dem gern zu.