Knollensellerie
Sellerie ist ein Lichtkeimer.

Lichtkeimer sind Pflanzen, deren Samen am besten unter Lichteinwirkung keimen.

So wird beispielsweise der Samen der Gartenkresse (zur Anzucht auf der Fensterbank) im Saatkästchen, was flach mit etwas Erde gefüllt ist, nur oben auf die lockere Erde gestreut und dann mit der Unterseite eines Glases flächig angedrückt.

Lichtkeimer dürfen also nicht mit Erde bedeckt werden. Bei der Saat ins Freiland wird ebenso vorgegangen. Hierbei ist es besonders wichtig, dass der Boden vor der Aussaat schön feinkrümelig zurechtbearbeitet wurde.

Zu den Lichtkeimern gehören: Baumspinat, Kopfsalat (Blattsalate), Möhren, Sellerie, Stevia, Tabak und Tomate. Auch die meisten Küchenkräuter (Dill, Kümmel, Bohnenkraut, Majoran, Salbei usw.) benötigen Licht zur Keimung. Nur Borretsch, Schnittlauch, Petersilie und Kapuzinerkresse sind sogenannte Dunkelkeimer. Bei ihnen geht der Samen oft nicht auf, weil sie wie die erstere Gruppe behandelt werden.

Folgende, leicht durch Saat zu vermehrende Gartenblumen, werden ebenfalls nur sehr flach gesät: Akelei, Glockenblume, Löwenmäulchen und Rudbeckia (Sonnenhut).
Auch hier der Hinweis, dass Stiefmütterchen und Stockrosen Dunkelkeimer sind und bei entsprechender falscher Behandlung nicht keimen. Stiefmütterchen werden allerdings relativ flach gesät, feucht gehalten und dann wird eine Pappe über das Saatbeet gelegt. Sobald die Samen keimen (5-10 Tage), wird die Pappe fortgenommen. (20. Juli = Saattermin für Stiefmütterchen,  Verpflanzen ins Freiland vom 1. bis spätestens 12. September)

Weitere Infos auch auf meiner Tabelle zur Keimfähigkeit von Samen >>