Sträucher, Ziersträucher, Blütengehölze

Piris japonica 'Splendens' Schattenglöckchen

Bevor ich auf die einzelnen Arten und Hybrieden des Schattenglöckchens (Lavendelheide) eingehe, will ich zuerst die zum Teil recht außergewöhnlichen, allgemeinen Besonderheiten erwähnen: 1. Dieses Gehölz wächst als mittelgroßer, immergrüner Strauch und gedeiht auch noch im Schatten gut. 2. Bemerkenswert sind seine reinweißen Blüten im Vorfrühling und Frühling, die auch von den Bienen sehr geschätzt werden.

Eleagnus pungens Maculata Buntlaubige Ölweide

Elaeagnus pungens 'Maculata' (oder 'Aureo-Variegata'), Buntblättrige Ölweide. Ich weiß wirklich nicht, warum man dieses schöne, immergrüne Ziergehölz so selten in Parkanlagen und Gärten sieht. Ich kann es mir nur so erklären, dass dieses Gehölz einige besondere Ansprüche an den Standort stellt. Ist dieser nicht optimal, dann werden die ansonsten frischfarbig wirkenden Blätter stumpf, und die Buntblättrige Ölweide wird insgesamt etwas fledrig.

Kirschzweige

In vielen Gegenden Deutschlands ist es noch üblich, am 4. Dezember die sogenannten Barbarazweige zu schneiden, damit man diese dann am Weihnachtstag als blühende Zweige in der Vase hat. Auch für das Osterfest werden gern für diese Treiberei Zweige von den verschiedensten Ziergehölzen geschnitten. Die beliebtesten sind für diese Zwecke sind die Reiser der Kirschen. Am unkompliziertesten vorzutreiben sind jedoch die Forsythien. Diese kann man auch blühend nehmen, also ohne diese vorzutreiben. Das ist bei etlichen Blütensträuchern möglich, so auch beim Flieder, doch sollten der Flor nicht zu weit aufgegangen sein, wenn wir die Äste für die Vase schneiden.

Zierstrauch für Schatten Kerria japonica Pleniflora

Wer Pflanzen für den Schatten benötigt, hat dafür in eine reiche Auswahl. Da sind zuallererst die Schattenstauden und Farne zu nennen, die ebenso wie der Efeu mit wenig Tageslicht auskommen. Doch auch relativ viele Gehölze benötigen nur sehr wenig Licht, wie etwa die Eibe, die nur 7 bis 10 % des vollen Tageslichtes braucht, um sich zu entwickeln. Da es von der Eibe (Taxus) sehr viele Arten und Sorten gibt (flach bis säulenförmig wachsend und für Hecken geeignet), ist sie für Garten- und Landschaftsbauer zusammen mit dem Efeu die wichtigste Schattenpflanze überhaupt.

Kirschlorbeer erfroren

Es gibt mehrer Gründe, warum immergrüne Gewächse Frostschäden erleiden können. Entweder sind sie generell frostempfindlich und sie vertragen keine Temperaturen um oder gar unter dem Gefrierpunkt. Auch wenn zu viel gedüngt wurde, kann das zu Frostschäden führen. Des weiteren können Pflanzen mit immergrünem Laub im Winter Vertrocknungsschäden bekommen. Das erkennt man an schwarzbraun verfärbten Blättern. Was wie erfroren aussieht, ist lediglich vertrocknet. Und nicht zuletzt führt die Herbstpflanzung häufig zu Schäden an den Pflanzen. Die Wurzeln konnten sich noch nicht genügend erneuern und ausbreiten, beispielsweise in die Tiefe wachsen, um in frostfreien Bodenschichten an Wasser zu kommen.