Koi Teich im Garten
Der Wasserspiegel ist ein Symbol ruhender Kraft

Pflanzen im eigenen Garten können ungemein beruhigend wirken. Teichbesitzer behaupten dagegen oft, dass erst ein gepflegter Teich den Garten zu einer wahren Oase der Ruhe macht. Ob es nun ein leises Plätschern oder der friedlich durch das Wasser ziehende Fische ist – ein Teich lädt stets dazu ein, stehenzubleiben, zu lauschen und sich in Gedanken zu verlieren. Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Gartenteichen, so dass jeder einen Teich planen kann, der ihm gut gefällt und der perfekt zur Größe des Gartens passt.

Vom eleganten chinesischen Teich über den klassischen Goldfischteich bis hin zum großzügigen Schwimmteich – der Fantasie sind beim Anlegen des Gewässers keine Grenzen gesetzt. Wenn es bei Teichen allerdings so etwas wie einen Trend gibt, dann heißt dieser seit einigen Jahren ganz gewiss „Koi-Teich“.

Worauf es beim Koi-Teich ankommt

Kois sind unglaublich farbenfrohe und elegante Fische, an denen sich viele Menschen kaum sattsehen können. Die japanischen Zierkarpfen sind robust und lassen sich einfach pflegen. Einzig an die Wasserqualität stellen sie hohe Ansprüche. Dabei verschmutzen sie das Wasser selbst stark, was einen leistungsstarken Teichfilter notwendig macht.
Kois wachsen schnell und erreichen bereits nach wenigen Jahren eine Länge von rund 40 Zentimetern. Mit einer Lebenserwartung von bis zu 60 Jahren sorgen sie bei ihren Besitzern lange für Freude. Da Kois am liebsten in Gruppen leben, sollten mindestens fünf Tier in den Teich gesetzt werden. Je mehr Platz der einzelne Fisch im Teich hat, desto vitaler zeigen sich Kois in der Regel. Eine Wassermenge von 5000 Litern pro Koi gilt als ideal.
Generell gilt, dass die Anzahl der Tiere bestimmt, wie stark die Filteranlage sein sollte. Damit die Fische den Winter gut überstehen, muss der Teich mindestens zwei Meter tief sein. Kois halten sich gern in sonnigen und schattigen Bereichen auf, die es beim Anlegen des Teichs einzuplanen gilt. Dass Kois gern graben, sollte bei der Auswahl der Pflanzen unbedingt beachtet werden. Fachleute in speziellen Koi-Handlungen können Auskunft darüber geben, welche Wasserpflanzen sich für den Koi-Teich besonders eignen.

Die richtige Technik für den Koi-Teich

Der Teichfilter und die Teichpumpe des Koi-Teichs müssen sehr leistungsstark sein, da Kois große Mengen energiereiches Futter verzehren und die Wasserqualität mit ihren Ausscheidungen erheblich belasten. Bei der Anschaffung der Teichtechnik gilt es deshalb, die Angaben zur maximalen Teichgröße aufmerksam zu studieren. Diese muss beim Besatz mit Kois mindestens doppelt-, besser aber dreimal so groß sein. Wer später weitere Kois anschaffen oder gar eigene Kois züchten möchte, sollte unbedingt ausreichend Reserve einplanen. Es gibt verschiedene Filterarten wie den Kammerfilter, Beadfilter, Modulfilter, Riesel- und Trommelfilter, die sich für den Einsatz im Koi-Teich anbieten. Hier lohnt sich ein genauer Vergleich der Vor- und Nachteile der einzelnen Filterarten. Wer bei der Auswahl der Teichtechnik Hilfe benötigt, findet auch in den entsprechenden Koi-Foren interessante Informationen, die andere Koi-Besitzer gern zur Verfügung stellen.
Nicht nur die Wasserqualität muss für die Koi-Haltung stimmen. Neben dem pH-Wert, dem Sauerstoffgehalt, der Wasserhärte und vielen anderen Faktoren entscheidet auch die Wassertemperatur über die Vitalität und Lebensdauer der kostbaren Fische. Wer wissen möchte, warum das Wasser im Koi-Teich unbedingt geheizt werden sollte, kann sich in diesem Artikel umfassend über dieses interessante Thema informieren.

Dieter_G Koi Karpfen