BrennsesselblätterGeerntete Brennsesselblätter für Tee
Geerntete Brennsesselblätter für Tee

Zur Zubereitung kleinerer Mahlzeiten wie Salate und für die verschiedensten Tees können wir uns gut in der Natur bedienen. Die Rede ist hier nicht nur vom Pilzesammeln in den Wäldern sondern auch vom Kräuterernten auf Wiesen und im eigenen Garten.

Brennnessel ernten

Manche Wildkräuter lassen sich leicht erkennen und sind vielseitig verwendbar. Wer sich auf die Suche macht, steckt vorher am besten ein paar Handschuhe, eine Schere sowie einen Behälter für die gesammelten Schätze ein. So lässt sich dann auch eine Brennnessel ohne unangenehme Nebenerscheinungen pflücken. Diese wertvolle Pflanze, die von vielen nur als Unkraut beschimpft wird, eignet sich nicht nur für leckere Tees, sondern auch für Salate und zum Vertreiben von Blattläusen. Ebenso ist Brennnessel ein guter Dünger für Gartenbeete und Topfpflanzen.

Vogelmiere für Salate

In wilden Gärten und auf Beeten wächst oft Vogelmiere, die leicht an ihren kleinen, weißen Blüten zu erkennen ist. Diese Pflanze erntest du am besten, wenn sie blühen, denn dann kannst du dir sicher sein, dass du sie nicht mit dem Acker-Gauchheil, einer sehr ähnlich aussehenden Pflanze verwechselst, die aber im Gegensatz zur Vogelmiere blaue oder orange Blüten hat und giftig ist. Neben der Vogelmiere und der Brennnessel gibt es noch weitere essbare Wildkräuter wie Löwenzahn, Sauerampfer und Gänseblümchen.

Hagebutte-Holunderbeeren-Tee

Wildrosensträucher sind vielerorts verbreitet. Jeder kennt ihre Früchte, die Hagebutten, welche reich an Vitamin C und ein Bestandteil vieler Tees sind. Wer sich im Herbst selbst ans Sammeln macht, vermeidet unerwünschte Zusatz- und Farbstoffe in seinem Getränk. Allerdings darf man beim Aufgießen dann auch nicht die fast schon unnatürlich wirkende Farbe des industriell hergestellten Produkts erwarten.

Selbstgemachter Hagebuttentee hat eine recht blasse Farbe und nur der aufgebrühte Rest färbt sich schön rot, kann dann aber durchaus noch einmal verwendet werden. Wem reiner Hagebuttentee zu grantig schmeckt, der kann ihn mit ebenfalls getrockneten Holunderbeeren oder -blüten ergänzen, die das Getränk farblich bzw. geschmacklich aufpeppen.

Einen Garten anlegen

Nicht jeder hat das Glück, riesige Flächen Land bewirtschaften zu können und ein Selbstversorger zu sein. Die meisten haben, wenn überhaupt, nur ein kleines Gartengrundstück. Aber das ist gar nicht schlimm, ganz im Gegenteil. Je kleiner die Anbaufläche, desto mehr Überblick hast du und desto besser kannst du dich um deine Pflanzen kümmern. Je kleiner die Fläche, desto wichtiger wird es, dass auch alles gut wächst. Um zu überprüfen, was überhaupt gut wachsen kann, kannst du eine Bodenanalyse vornehmen oder einfach ausprobieren.

Alte Sorten schützen und verbreiten

Baue dann nur das an, was auch gut bei dir wächst, was dir schmeckt und was du verarbeiten kannst. Achte auf einwandfreies Saatgut (keine Hybridsamen nehmen), das noch keine zu lange Lagerzeit hinter sich hat, weil sich dadurch die Keimfähigkeit verringert. Im Internet gibt es übrigens auch Tauschbörsen und Samenrotationen, die von Hobbiegärtnern veranstaltet werden, die wissen, wie wichtig es ist, die alten Sorten zu schützen. Eine Samenrotation ist ein bisschen wie Lotto oder Weihnachten. Du weißt nie, was du bekommst. Du schickst selber Samen ein und bekommst Samen von anderen Gärtnern, welche weißt du vorher nicht. Mit etwas Glück kommst du dadurch an robuste, alte Sorten, die viele kleine Früchte und ungewöhnliche Farben und Formen tragen, ein Traum für jeden Gärtner, der weiß, dass leckeres Essen und ordentliches Saatgut nicht vom Band kommt.

Eine Laube als Wetterschutz

Wer einen schönen Garten besitzt, wünscht sich früher oder später vermutlich auch eine Laube beziehungsweise ein kleines Gartenhäuschen, wo man sich bei schlechtem Wetter zurückziehen kann. Wer in seinem Häuschen einen Strom- und Wasseranschluss hat, kann dort nicht nur Gartengeräte lagern und vor Regen schützen, sondern kann sich auch mal einen Kaffee machen oder Feste feiern.

Sichtschutz für Garten und Haus

Sichtschutz ist wichtig, um in Haus und Garten eine private Atmosphäre zu genießen. Draußen kannst du das mit Bambuszäunen, Hecken und Kletterpflanzen, wie zum Beispiel mit der essbaren Kapuzinerkresse, erreichen. Drinnen in Haus oder Laube kannst du auf Plissees nach Maß zurückgreifen.