Natursteinpflaster
Natursteinpflaster.

Aus gestaltersicher Sicht hat ein Natursteinpflaster gegenüber einer Betonpflasterflächen einige Vorteile: Der Belag ist haltbarer, und außerdem wird Naturstein optisch allgemein als sehr hochwertig eingestuft. Ich bin nun der Ansicht, dass es noch ein weiteres Plus für Naturstein-Pflasterflächen gibt:

Und zwar immer dann, wenn es um die Sauberkeit der Wege und Plätze geht. Denn mit Betonsteinen gepflasterte Flächen wie Park- und Stellplätze, Terrassen, aber auch Wege im Vorgarten, sehen sehr ungepflegt aus, wenn dort auch nur wenig Unkraut zwischen den Fugen wächst. Ich bin ansonsten nicht sehr pingelig in derartigen Dingen, doch an bestimmten Stellen einer Gartengestaltung kommt es schon auf solche Nebensächlichkeiten an.

Die Problemlösung ist ganz einfach: Verwende Naturpflastersteine! Ich weiß nicht warum, aber auf solchen Pflasterungen stören Unkräuter kaum. Das Bild oben unterstützt hoffentlich meine Behauptung. Es liegt ja in der Natur der Dinge, dass bei einem Granitpflaster die Pflasterfugen etwas breiter werden als beim Verlegen von Betonpflaster. Damit wachsen dort eher Gras oder Moos. Ich vermute einmal, dass man diesen Pflanzenwuchs als Natürlichkeit empfindet und unbewusst toleriert. Ich habe auch noch nicht feststellen können, dass bewachsene Pflasterfugen die Haltbarkeit der Fläche beinträchtigen.

Fugenpflege, Unkrautbekämpfung

Wird das Grünzeug dann doch etwas zu hoch und zu üppig, gehe ich mit dem Freischneider und aufgesetztem Mähfaden (Nylonfaden) drüber oder mit dem Brenner. Wem der Brenner zu martialisch ist, der kann auch ein Herbizid spritzen (Roundup, Basta, usw.). Eigentlich lehne ich aus ethischen Gründen den Unkrautbrenner ab, weil mir die Ameisen und andere Kleinstlebewesen Leid tun, die mit dieser Unkrautbekämpfungsmethode jämmerlich zugrunde gehen. Da aber normalerweise auf so einer Pflasterfläche kein Kleingetier lebt, kann er hier durchaus zur Anwendung kommen.