Terrassenbeläge

Kieselpflaster Muster

Traditionell richtet sich die Größe eines Pflastersteines (oder Kiesels) im Belag auf der gestalteten Fläche danach, ob der Platz nur von Fußgängern begangen oder ob die Pflasterfläche auch mit Fahrzeugen befahren bzw. mit schweren Fahrzeugen befahren wird. So haben sich drei gängige Pflasterformate herausgebildet:

Polygonalplatten

Ein sehr lebendiger Terrassenbelag lässt sich mit sogenannten Polygonalplatten erzielen. Diese großflächigen, unregelmäißgen Muster aus Naturstein (z.B. Porphyr) waren vor allem in den 50er und 60er Jahren sehr beliebt, wo Plattenflächen und -wege ohnehin groß in Mode waren. Doch eigentlich ist, wie ich finde, so ein Terrassenbelag zeitlos.

Farbige Betonpflastersteine

Es geht auch bunt. Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, so ist es durchaus so, dass mit Betonpflaster wunderschöne Terrassen-Flächen geschaffen werden können. Farbige Pflastersteine werden von allen Betonwerken angeboten. Und sollte die Fläche wirklich etwas zu bunt geraten sein, dann ist das nicht so schlimm. Mit der Zeit verlieren die Betonsteine etwas an Farbe.

Terrassenplatten + Mosaikpflaster

Steinterrassen lassen sich mit großformatigen Terrassenplatten oder kleinformatigeren Pflasterbelag bauen. Es gibt auch Kies- und betonierte Terrassen, auf die ich hier aber nicht näher eingehen möchte. An anderer Stelle findest du darüber Informationen. Platten- oder Pflasterbeläge solltest du nicht einfach in eine Kiesschicht legen. Für einen haltbaren Plattenbelag bedarf es eines Unterbaus.

Mann beim Verlegen von Terrassenplatten

Um Terrassenplatten kostengünstig zu verlegen, braucht es eigentlich nur etwas Kies (oder Splitt) mit 2/8er Körnung*.  Der kann mit dem PKW-Hänger selber antransportiert werden. Da der zu schaffende Belag keinen besonderen Belastungen ausgesetzt ist, genügt auch ein ganz simpler Aufbau (der Nichtfachmann spricht meist von Unterbau), also der Kiesschichten, die unter den Steinen liegen.