Feuerbohnen

Zu der viel gestellten Frage, wie man Erbsen und Bohnen trocknet (Trockenbohnen, Schälerbsen) und besonders, wie die Schoten der Gemüsebohnen getrocknet werden, habe ich eine gute Anleitung in einem alten Gartenbuch gefunden: Anderegg, H.: Der Gemüsebau im Hausgarten und im freien Felde, Zürich 1880.

Überbackene Zucchini

Pro Person rechnet man in etwa ein mittelgroßes Zucchino. Dieses wird gewaschen, längs halbiert und mit einem Esslöffel ausgehöhlt. Die Seitenwände nicht zu dick lassen. Das ausgekratzte Fruchtfleisch zerkleinern und mit Hackfleisch, kleingeschnittenen Zwiebeln, Kräutern und, wer es mag mit Knoblauch, vermengen. Die Füllmasse wird nun noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Salzgemüse

Wer Salzgemüse im Haus hat, der kann dieses an Stelle von frischem Suppengemüse für die Herstellung von Suppen und Brühen verwenden. Salzgemüse ist als Suppenwürze in Gegensatz zur üblichen "gekörnten Brühe" wesentlich gesünder und leckerer (vorausgesetzt, man hat sich mit einem Überkonsum an Natriumglutamat nicht schon sämliche Geschmacksnerven abgestumpft). Für die Herstellung braucht man verschiedene Suppengemüse, zerkleinert diese und mischt sie dann im Verhältnis 1:1 mit Salz. Durch die hohe Salzkonzentration verdirbt das Gemüse nicht und ist mindestens ein Jahr haltbar.

Fleisch unf Kräuter

Nachdem wir aus Mangel an Zeit und Erfahrung jahrelang die "Segnungen" der Lebensmittelindustrie genutzt und unser Bratenfleisch mit Maggi und Co. zubereitet haben, entdeckten wir bei Freunden das Kochen ausschließlich mit Kräutern. Aus dem Supermarkt kommen lediglich Salz, Pfeffer und Paprikapulver zum Einsatz. Da das Wissen um Glutamat und andere Geschmacksverstärker und deren negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit immer mehr zunimmt, gewinnt die Einsicht "zurück zur Natur" zunehmend an Gewicht. Wer es ausprobieren möchte: Hier ist ein Grundrezept für gemischten Gulasch, das aber auch für Rouladen und Bratenfleisch Verwendung finden und entsprechend abgewandelt werden kann.

Letscho Zutaten

Ich habe hier ein sehr schmackhaftes Letscho-Rezept, welches neben Paprika und Tomaten auch Zucchini enthält. Die wichtigste Zutat für das ungarische Lecsó ist Paprika. Es bringt zusammen mit den Tomaten und Zwiebeln (und Knoblauch) den Hauptgeschmack des geschmorten Gemüses, welches mit Reis, Polenta, Pommes oder anderen Beilagen serviert wird. Dem Menü wird häufig auch Cabanossi oder andere Wurst zugegeben, doch hier soll allein die vegetarische (vegane) Grundrezeptur vorgestellt werden. Es bietet sich beim Kochen des Letschos an, es gleich reichlich zu tun und nach dem Sofortverbrauch den Rest in Schraubgläser einzukochen, um einen kleinen Vorrat für den Winter zu schaffen. Zunächst gibt es aber, wie bei vielen anderen Rezepten auch, von mir eine kurze Aroma-Analyse: