Links: Weißkohl - Rechts: Wirsingkohl

Wirsingkohl (Wirsing, früher nannte man ihn Köhl) ist ein interessantes Gemüse für den Selbstversorgergarten, weil dieser Kopfkohl im Winter im Garten verbleiben kann. Oder man zieht die Jungpflanzen im Spätsommer (sogenanntes Adventsgemüse), überwintert die Jungpflanzen und hat dann sehr zeitig Kopfkohl im Frühsommer. Drei Rezepte aus H. Andereggs Buch "Der Gemüsebau im Hausgarten und im freien Felde" (Zürich 1880):

Topf mit Wasser-Plastikbeutel luftdicht verschlossen.

Sauerkraut selber machen – das geht sehr einfach. Und wenn man seine Lebensmittel selber produziert oder gekaufte Produkte, wie in meinem Fall der Weißkohl, veredelt, dann schmecken sie nochmal so gut. Sauerkraut wird aus Weißkohlköpfen hergestellt oder aus Spitzkohl, der eine schnellwachsende Form des Weißkrautes ist. Wirsingkohl kann man auch verwenden, doch dieser muss etwas anders aufgearbeitet werden.

Sauerkrauttopf

Zur Herstellung von Sauerkraut oder anderen fermentierten Gemüsen, braucht es nicht zwingend einen klassischen Gärtopf, denn das Einlegen ist auch in Einmachgläsern möglich, doch die Keramikbehälter sind ja auch dekorativ und letztlich haben sie sich bewährt. Ein richtiger Sauerkrauttopf besitzt am oberen Rand eine Wasserrille und wenn diese mit Wasser befüllt ist, schließt sie den Deckel luftdicht ab, sodass von außen keine Luft in den Topf eindringen kann – andererseits aber die beim Gär- oder Fermentierungsprozess entstehenden Gase (CO²) herauslässt. Was beim Kauf eines solchen Steinguttopfes zu beachten ist, folgt nun in kurzer Erklärung und am Ende schauen wir uns noch eine moderne Alternative zum Steingut an. Doch nun zum herkömmlichen Gefäß, welches eine bestimmt Form ausweisen sollte: