Blütenstauden

Staudensonnenblume Helianthus decapetalus

Die Stauden-Sonnenblumen (Helianthus decapetalus) sind tatsächlich Sonnenblumen im Kleinformat – ganz nahe verwand mit der Art, welche wir von den Feldern her kennen (Helianthus annuus) – doch Letztere muss jedes Jahr immer wieder neu gesät werden. Die Stauden-Sonnenblume hingegen ist mehrjährig, und treibt jedes Jahr an gleicher Stelle aus. Zwar ist sie manchmal nicht völlig frosthart, doch in der Regel bleibt sie viele Jahre lang im Garten bestehen und breiten sich sogar noch durch Wurzelausläufer aus. Die Zierstaude blüht von Juli bis weit in den September hinein. Von ihrer Höhe her gesehen (1 bis 1,50 m), sind sie ideal für den Vorgarten und von der Physiognomie her passen sie besonders gut in Bauerngärten und in ländliches Flair.

Riesen-Staudensonnenblume Helianthus atrorubens Monarch

Die Wald-Sonnenblume, auch als Riesen-Staudensonnenblume in den Katalogen bekannt, wird bezüglich der Gartenverwendung mit der Sorte Helianthus atrorubens 'Monarch' vertreten. Der Grund, das wir bisher nur diese einzige und schon recht alte Sorte 'Monarch' verwenden, ist nicht die bedeutende Größe seiner Blüte, sondern die Winterhärte, welche die einfach Art nicht besitzt. Wer einen großen Garten hat, oder einen unschönen Platz auf dem Grundstück zweckmäßig verschönern will, der pflanze die Riesen-Staudensonnenblume auf diese Stelle und zwar die Sorte Monarch (Helianthus atrorubens 'Monarch'). Die etwas über 1,5 m hoch werdenden Büsche wachsen dicht und üppig und verdrängen jedes Unkraut. Das Zweckmäßige neben dieser pflegeleichten Pflanzung sind die Schnittblumen, die wir von Mitte August bis Mitte Oktober schneiden können.

Staudensonnenblumen Helianthus Lemon Queen

Die hier vorgestellten Staudensonnenblumen sind alle winterhart und am Ende der Seite wird auch noch einmal in aller Kürze auf die einjährige Form eingegangen. Es sind alles recht imposante Gartenblumen, deren Heimat Nordamerika ist. Etliche der Zierpflanzen sind nebenher auch noch als Schnittblume zu gebrauchen, was uns die Möglichkeit verschafft schönes auch nützlich zu gestalten. Überhaupt sollten wir bei der Gestaltung unserer Gärten wieder mehr auf Nutzwirkungen und Zweckmäßigkeiten setzen, wobei natürlich auch die Schönheit selber ein Hauptzweck sein kann. Sonnenblumen haben dabei einen wichtigen Platz in solch einem Konzept, denn sie wirken alle heiter auf unser Gemüt. Sie bringen Sonne ins Herz und als Sommerblumenstrauß hellen sie auch das düsterste Zimmer auf.

Fetthenne

Allgemein nennt man diese Stauden Man nennt diesen Hohe- oder "Große Fetthenne". Die Gartenstauden fügen sich jedoch aus zwei verschiedenen Arten zusammen und so ist ist die botanische Herkunft unten ausführlicher behandelt. Schwierig ist es, da es für die Ziersorten noch keine gefestigten deutsche und botanische Namen gibt. Früher zählte die Zierstaude nämlich zu den Sedum-Arten, neuerdings jedoch einer eigenen Kategorie: zur Pflanzenart Hylotelephium. Doch nun zur Pflanze selber: Diese Fetthennen sind absolut anspruchslose Gewächse. Besonders dort, wo Gartenplätze recht trocken sind, können wir diese Dickblattgewächse pflanzen, denn sie kommen mit sehr wenig Wasser aus.

Fallschirm-Sonnenhut

Rudbeckia nitida, ist der der hochwachsende Sonnenhut der Bauerngärten, welcher die typischen Sonnenhut-Blüten mit dem hoch aufragenden Knauf aufweist. Es ist eine mehrjährige Staude, welche uns auch Blumen für die Vase liefert. Die Besonderheit dieser imposanten Blütenstaude ist, dass wir sie auch an überschatteten Gartenplätzen pflanzen können. Die Sorten dieser Zierstaude werden um die 2 m hoch, sodass wir sie im Hausgrundstück durchaus auch an Stellen platzieren können, wo sie im Sommer als Sichtschutzpflanzung dienen. Die Sonnenschirm-Blüten sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch eine Nahrungsquelle für die Honigbienen (Bienenweide).