Grüne Terrasse
Was fasziniert hier? Alles ist in grün gehalten.

Viele gestalterische Tipps, die der Autor hier auf diesen Seiten zum Thema Gestaltung und Verschönerung der Terrasse gibt, sind in der Umsetzung häufig ohne großen finanziellen und kräftemäßigen Aufwand zu bewerkstelligen. Gehen wir also das eine oder andere Gestaltungsprinzip durch und sehen, was sich ohne große Mühe machen lässt. Am Ende der Auflistung kommt der Autor noch einmal zur Thematik des optimalen Sichtschutzes, welcher den Sitzplatz zumindest gefühlt besser aussehen lässt. Dazu später mehr.

Ein Thema geben

Das Beitragsbild oben zeigt aus Sicht des Autors eine der gelungensten Terrassengestaltungen überhaupt. Das Foto entstand auf einer Gartenausstellung. Das kleine Terrassengärtchen besticht dadurch, dass es aus relativ wenigen gestalterischen Elementen zusammengesetzt ist (Holzdeck, Buchsbaum, ein Bodendecker und ein Baum in der Mitte) und dadurch, dass ihm ein klar erkennbares Thema gegeben wurde: Es ist eine grüne Wohnterrasse.  Alle Gestaltungselemente sind in Grün gehalten. Mit einem Topf Farbe kannst du solch eine Idee leicht und kostensparend kopieren. Grün ist dabei nicht Pflicht.

farbiger Sichtschutz an der Terrasse

Du kannst alle Accessoires und zusammengestoppelten Gartenmöbel in rot, gelb, weiß, grau oder regenbogenfarben streichen oder gehst mit dem gleichen Konzept vor, wie so manche Hausfrau ihr Bad oder die Küche in einem Farbton einrichtet.

Einen Rahmen schaffen

Gib, soweit es möglich ist, deiner Terrasse einen optischen Rahmen. Das gestalterische Prinzip ist dasselbe, wie beim Gemälde. Die Einrahmung kann aus einer kleinen oder auch etwas höheren Hecke bestehen, aus Sichtschutzelementen oder aus einer flachen oder höheren Trockenmauer gefügt aus altem Steinmaterial. Es kann auch eine Stauden- oder Blumenrabatte angelegt werden. Auf dem Foto unten findest du die Kombination von Mauer und Steingartenrabatte. Auch die Verbindung von allen diesen genannten Varianten, also Hecke - Mauer - Zaun, ist möglich.

Steingartenmauer

Der "Rahmen", der eine besondere Raumwirkung schafft, sollte nicht nur seitlich vorhanden sein, sondern auch den Platz überschirmen. Im folgenden Foto ist das Prinzip mit einer Pergola-Konstruktion aus einfachen Naturholzstangen umgesetzt. So wird die Terrasse zum Gartenzimmer und Refugium, wenn sie den nötigen Sichtschutz hat. Als Schirm von oben kann auch das Blätterdach eines Baumes dienen, der im Sommer für milden Schatten sorgt. Je nach Sorte des Gehölzes kann die Pflanzung relativ preiswert sein.

Die Veranda sollten wir tatsächlich wie ein Wohnzimmer betrachten. Und wie ein Zimmer Fenster nach außen hat, kannst du an einigen Stellen durch den Sichtschutz (Bauelemente oder Hecken) hindurch gezielt Sichtschneisen oder -fenster in den Garten schaffen.

Terrassenpergola

Auf den Sichtschutz will der Autor noch einmal kurz eingehen. Oftmals findet die Hausfrau ihre Terrasse trostlos und versucht, sie mit Dekorationen usw. zu verschönern. Doch der wirkliche Grund, warum man sich auf ihr unwohl fühlt ist der, dass dort häufig jedermann Einsicht hat, oder, dass sie zu nahe am Nachbargrundstück liegt und hellhörig ist. Fehlender Sicht-, Lärm- und Windschutz sind Übel und nach deren Behebung wirst du dein neu geschaffenes Refugium mit anderen Augen sehen und dich wohlfühlen.  Zu all diesen Themen hat der Autor hier auf diesen Seiten an die hundert Beiträge geschrieben - schau dich also weiter um.

Übrigens: Eine Anleitung, wie man einen einfachen Kiesbelag schafft, findest du hier.