Hügelbeet mit MischkulturenÜppiges Wachstum und reiche Ernte, wenn es richtig gemacht wird.
Üppiges Wachstum und reiche Ernte, wenn es richtig gemacht wird.

In den 1980er Jahren durfte wohl in keinem Buch über Gemüseanbau im Kleingarten das sogenannte Hügelbeet fehlen. Dieses war eine Art Komposthaufen-Beet mit verschiedenen Schichtungen. Im Innersten dieser Komposthügel ist Geäst eingebracht, dann folgt halb verrotteter Kompost, dann Laub, Pflanzenreste und dergleichen, dann Mist und Komposterde und zu guter Letzt eine Mulchschicht. Es mag zwar Hügelbeete geben, welche besondere Vorteile aufweisen und dem Naturkreisläufen nahe stehen (Permakultur) – diese sollen hier auch beschrieben werden – doch wenn die soeben beschriebene Variante funktionieren würde, dann hätten wir diese Jahrzehnte lang "erfolgreich" erprobte Kultur heute viel häufiger in den Nutzgärten zu bewundern. Fakt ist, dass diese Schicht-Beete nur selten funktionieren. Der Autor ist jedoch der Auffassung, dass diese Anbaumethoden, welche man sich damals von den Südamerikanischen Indio-Gärten abgeschaut hatte, zu hastig kopiert und falsch umgesetzt wurden. Der Sinn und Zweck der indianischen Kompostbeete wurde unzulänglich interpretiert.

Falsche Annahmen

Dem Autor geht es hier nicht darum, alternative Anbaumethoden zu kritisieren, sondern diese in einen geeigneten Kontext zu stellen. Das Prinzip "Hügelbeet" mag ja durchaus funktionieren, aber nicht so, wie wir uns das vorstellen. Die erste irrige Auffassung aus Sicht der in zivilisatorische Bequemlichkeiten eingebetteten Mitteleuropäer ist, dass verrottender Kompost ein Dünger ist. Zunächst ist das Gegenteil der Fall. Organisches Material, welches verrottet, entzieht seiner Umgebung Stickstoff. Das wussten bei uns schon die Alten, bei denen es sogar vorkommen konnte, dass bester frischer, strohiger Kuhmist beim Kohlkopfanbau (der viel Stickstoff braucht) durch die Verrottung so viel Stickstoff auffrisst, dass der Kohl im Wachstum stagnierte. Beim Hügelbeet ist das um so mehr der Fall, vor allem wenn holzige Abfälle verrotten. Nicht bedacht wird, dass heutzutage bei den Indios oder Afrikanern, welche solche oder ähnliche Anbaumethoden praktizieren (Keyhole Garden) auf den Kompost jede Menge menschlicher Fäkalien-Jauch hinzukommt, weil es dort halt noch keine Spültoiletten gibt. Nur diese Zusatzdüngung mit Jauche macht Kompost erst zu einem nährstoffreichen Substrat.

Hügelbeet mit ZwergmaisKleinwüchsige Maissorten lieferen schon nach 60 bis 80 Tagen Maiskolben

Eine weitere Fehleinschätzung ist, dass ein Hügelbeet (vor allem, wenn es hoch angelegt ist) Wasser speichert. Das ist nur der Fall, wenn es viel regnet. In Trockenperioden ist ein solcher Hügel im Inneren sehr trocken. Das gilt nicht für flache Komposthügel, welche in Höhen von etwa 30 cm wie Mulch wirken und verhindern, dass der darunter liegende Boden austrocknet. Ein normaler, gewachsener Humusboden besitzt kapillare Strukturen, durch welche das Grundwasser aus der Tiefe in die oberflächennahen Wurzelbereiche der Nutzpflanzen gezogen wird. Ist das Hügelbeet so flach angelegt, dass der hauptsächliche Wurzelanteil der Nutzpflanzen direkten Kontakt zum gewachsenen Boden hat, dann ist die Welt in Ordnung. Sind die Hügelbeete aber so hoch geschichtet, dass die Wurzeln der Nutzpflanzen nur im Hügel Wasser und Nährstoffe suchen müssen, dann wurde alles falsch gemacht, was falsch gemacht werden konnte. Gleiche Effekte treten an zu hoch angelegten Hochbeeten auf. Die dritte Problematik wird dadurch verursacht, dass durch das Geäst, was im Inneren solcher Hügelbeete geschichtet ist, Hohlräume im Beet entstehen, welche wahre Brutstätten für Mäuse und Ratten sind.

Die Vorteile

1. Aktives Bodenleben

Kommen wir nun aber zu den Vorteilen, welche ein richtig angelegtes Hügelbeet bieten kann. Zuerst stellt es ein Mulchbeet dar, welches den darunter liegenden Boden vor Austrocknung schützt. Der zweite positive Effekt ist, dass bei der Verwendung halb verrotteter Kompostzutaten die Bodenlebenwesen und vor allem die Pilze und andere wichtige Mikroorganismen in Massen vorhanden sind. Verschiedene Kulturpflanzen lieben und benötigen dieses biologisch aktivierte Milieu. Interessanterweise sind dies viele der alten amerikanischen (präkolumbianischen) Kulturpflanzen, wie Bohnen, Kürbis, Zucchini, Patisson, Tomaten, Kartoffeln, Mais, Yacon, Topinambur, Sonnenwurzeln u.v.m. Gleiches gilt für artverwandte Nutzpflanzen, wie Salat- und Beetgurke, Gurkenmelone, Melone und Flaschenkürbis aus der alten Welt, sowie Yams. Es gilt für etliche durchsetzungsfähige Kohlgewächse (Grünkohl, Riesenkohlrabi, Brokkoli), Sellerie, Mangold und deren artverwandten Roten Bete, sowie Zucker- und Futterrüben. Nützliche Beikräuter sind beispielsweise Dill, Melde, Knoblauchsrauke, sowie Spargel- und Pflücksalate.

CO2 – das unentbehrliche Spurengas – Kohlendioxid über dem Hügelbeet

Ein zweiter, kaum beachteter Effekt, stellt die sogenannte CO2-Düngung dar. Dieses Spurengas, das CO2 ist in der Atmosphäre nämlich tatsächlich nur in Spuren vorhanden (0,04%). Es ist aber der Hauptnährstoff der Pflanzen überhaupt. Es gab goldene Zeitalter, welche Millionen von Jahren währten, in denen die Erdatmosphäre gut 20% CO2-Gehalt aufwies (ohne besondere Klimaanomalien) und die Pflanzenwelt im siebenten Himmel schwelgte, was ihre Nährstoffversorgung betraf. Heute ist der Lebensraum für die Flora eher als lebensfeindlich zu bezeichnen und viele der Pflanzen und Kulturpflanzen lechzen regelrecht danach etwas mehr von diesem Lebensgas einsaugen zu können. Nun ist es aber so, dass bei der Verrottung von organischen Materialien (z.B. im Komposthaufen oder im Waldboden) Kohlendioxid frei wird. Zum Teil befindet sich dieses noch eine Weile im Boden und, was noch besser für die Pflanzen ist, im bodennahen Bereichen. Im Zusammenhang mit der Thematik des Indianerbeetes (Milpa, Mischkultur von Mais, Bohnen, Kürbis) hat der Autor bereits genau beschrieben, dass Gurken- und Kürbisgewächse mit ihren schirmartigen Blättern den Boden so überdecken und so verhindern, dass das wertvolle bodennahe Kohlendioxid nicht in die Atmosphäre entweicht, sondern von den Pflanzen genutzt werden kann. Unsere Altvorderen wussten auch schon von diesen Effekten, indem sie beobachteten, dass windgeschützte Gartenplätze für einige Gemüsepflanzen ausgesprochen fruchtbar sind. Der Grund hierfür ist, dass Kohlendioxid schwerer als Sauerstoff und Stickstoff ist und sich bei Windstille am Boden setzt. In solchen unsichtbaren Kohlendioxid-Linsen gedeihen dann die Nutzpflanzen besonders gut. Das mit Buchsbaumhecken umrandete Beet im klassischen Bauerngarten erfüllt genau diese Zwecke. Diese vorgenannten Effekte können wir mit windgeschützten Anbauflächen und mit Kompostbeeten (Hügelbeeten) zu unserem Vorteil nutzen.

Weiteres Gärtnerwissen

Im vorausgegangen Abschnitt ist die Wichtigkeit des Kohlendioxids für die pflanzliche Ernährung beschrieben worden. Das gilt aber nur für das bodennahe CO2, welches über die Blätter aufgenommen werden kann. Im Boden ist das Gas, welches auch von den Pflanzenwurzeln ausgeatmet wird, eher schädlich. Dort verbindet sich das Kohlendioxid mit Wasser und lässt Kohlensäure (H2CO3) entstehen, welches wiederum die Pflanzen schädigt und den Boden versauert. Deshalb wird im Gartenbau so großer Wert auf die Lockerung des Bodens gelegt. Diesbezüglich müssen wir auch hier auf ein Gleichgewicht bei der Anlage von Hügelbeeten achten. Ist es um die 30 cm hoch angelegt, wird der Unterboden durch Regenwürmer noch ausreichend belüftet. Ist das Mulchbeet zu hoch und durch weitere verschlemmende Erdauflagen zum hermetischen Verschluss bezüglich des Grundes geworden, so kann der Bodenbereich darunter versauern und das Beet selber im inneren faulen. Das ist alles kontraproduktiv.

Wie anlegen?

Wenn wir all das oben gesagte zusammenfassen, so kommen wir zu dem Schluss, dass ein simpel angelegtes "Hügelbeet" dann am effektivsten ist, wenn wir im Frühjahr auf eine gut ausgewählte Fläche einfach nur halb verrotteten Kompost 30 cm hoch schichten und ihn je nach Kultur im oberen Bereich 5 cm gut verrottete Komposterde aufbringen oder in einzelne Pflanzstellen einen Eimer Erde einarbeiten. Letztere muss nicht durchgesiebt sein. Besonders in kleineren Gärten ist es von Vorteil, wenn wir diesen Hügel mit Brettern einfassen, weil sonst der Hügel mit der Zeit auseinander läuft, was neben Regengüssen allein schon, Amseln und Stare bewerkstelligen, die ausgesprochen gern in den Rändern dieser Hügelbeete scharren. Auf diese Weise bilden sich dann unscheinbare Wasserrinnen, durch welche Niederschlags- und Gießwasser fortgeleitet wird. Besonders in Trockenperioden ist das äußerst unpassend. Eigentlich müsste, und so wurde das schon früher gemacht, solch ein Kompost-Beet sogar wannenförmig angelegt werden. Mit den vorgeschlagenen Randbrettern ist das ohne weiteres möglich. Zudem können wir diese Randbereiche so lange es geht dazu nutzen, um dort ausgezupftes Unkraut los zu werden. Pflanzenreste und Mulch bringen wir also besser von den Rändern her auf dieses "Hügelbeet".

Bepflanzungsplan und Pflege des Hügelbeetes

Der Autor ist vor allem der Meinung, dass vor allem die zweckmäßige Bepflanzung den ökologischen und ökonomischen Wert eines solchen Hügelbeetes ausmacht. Nutzbringend ist es aber vor allem, wenn die ganze Anlage im nächsten Jahr weiter rückt, denn dann hinterlässt sie eine hochwertiges flaches Beet, welches wir auf die herkömmliche Art und Weise bewirtschaften können. Wir sollten ja bedenken, dass das umfangreiche Spektrum an Wurzelgemüsen dort besser wächst. Zudem haben die tief wurzelnden Pflanzenarten die Aufgabe den Boden tiefgründig zu lockeren, zu durchlüften (abgestorbene Wurzelsysteme) und Nährstoffe aus der Tiefe aufzunehmen, aufzuschließen und sie den flach wurzelnden Gemüsearten in den folgenden Nährstoffkreisläufen nutzbar zu machen.

Beetgurken oder Milpa

Was sind nun gute Beispiele für eine Bepflanzung? Eine effektive Möglichkeit ist es Beetgurken zu pflanzen, bzw. sät man sie besser. Bei dieser Kultur ist im Selbstversorgergarten der Mischanbau mit Knollensellerie und Brokkoli sehr effektiv. Auf ein 1,2 m breites Kompost-Beet (das flache Hügelbeet) säen wir am 15. Mai in der Mitte eine Reihe Einlegegurken und pflanzen jeweils außen aller 60 cm abwechselnd vorgezogen Sellerie und Brokkoli (samenfeste Sorte 'Calabrese'). Eine zweite funktionierende Mischkultur ist die, des oben bereits erwähnten Indianerbeetes (Milpa). Abgewandelte Formen sind für kleine Gärten oder beengte Anbauverhältnisse die Mischkultur-Bepflanzung mit Zwergmais und Buschbohnen, welche sichere Erträge bieten. Hier ist der Vorschlag des Autors, die Verwendung von Zwergmais und 'Eisbohnen'. Beide Saaten werden um den 20. April realisiert. Der klein bleibende (60 bis 80 cm hohe) Mais wird auf 60 cm Abstand gesät und dazwischen die Bohnen.

Zwerg-Milpa mit Mini-Mais

Eine andere Variante ist eine ähnliche Kombianation von Zwergmais und Gurkenmelone. Letztere wird zwischen den Mais am 15. Mai gesät. Auch die Kombination mit Zwergmais, Buschbohnen und Gurkenmelone ist möglich, bei der die Bohnen etwas dünner gesät werden. Sie bringen bei günstiger Witterung ab Mitte Juni erste Erträge und das bis in den Juli hinein, wo sie dann von der Gurkenmelone überwuchert werden. Das gleiche Prinzip mit der späteren Opferung der Buschbohnen funktioniert mit dem besagten Zwergmais und Bohnen zwischen die mit Platzbedarf von 1 m um die Sommersonnenwende (21. Juni) Patisson oder Zucchini direkt in Beet dazwischen gesät werden. Man sät jeweils 3 bis 5 Samen pro Stelle und lässt später nur die kräftigste aufwachsen. Etwa ab der letzten Juliwoche beginnen dann die Zucchini zuerst die Buschbohnen, und später auch den zwergigen Mais zu verdrängen, doch beide Erstkulturen haben dann schon ihre Ernte abgeworfen.

Gleichkulturen

Wir müssen aber auch nicht immer auf Biegen und Brechen Mischkulturen pflanzen. Angenommen wir haben einen langes, schmales Hügelbeet, dann könnten wir auf diesem auch abschnittsweise Gleichkulturen säen oder Pflanzen. Ein laufender Meter könnte Rote Bete beherbergen, die auch gerne mal alleine stehen, wenn sie im April gesät werden und dann übers Jahr zu mächtigen Rüben heranwachsen. Man braucht als Selbstversorger- oder Permakultur-Gärtner natürlich dann auch immer die passenden Rezepte für schmackhafte Menüs. Was die Roten Rüben betrifft, so hält der Autor entsprechende Rezeptvorschläge für Borschtsch und Rote-Bete-Salat bereit. Rote Beete bringen in dieser Weise angebaut, einen sehr hohen Ertrag und sind eines der wichtigsten Wintergemüse. Wir können auch in einem Abschnitt Frühkartoffeln kultivieren und nach deren Ernte im Juli das Kompostbeet flächig mit Italienischem Brokkoli (Cima di Rapa) besäen, was eine zweite Herbst- bzw. Winterernte ermöglicht. Diese aufgezeigten Bepflanzungsbeispiele sollten als Anregung genügen und so kommen wir zu dem wichtigen Punkt der Jauche-Düngung.

Düngung

Wie Eingangs schon erläutert, brauchen Hügelbeete, welche Biomasse umsetzen, also Pflanzenreste und anderes organisch Material in Erde umwandeln, eine ganze Menge Stickstoff. Das sind 500 g Reinstickstoff je m³, die man rechnerisch veranschlagen muss, wenn die Bepflanzung auch noch etwas Nährstoffe abbekommen soll. Allerdings ist es auch so, dass am Ende des Umwandlungsprozesses im Kompost (nichts anderes ist ein Hügelbeet auch), dieser zuvor zugegebene Stickstoff dann auch weitgehend wieder zur Verfügung steht. Das ist dann der Fall, wenn all die an der Verkompostierung beteiligten Mikroorganismen abgestorben sind. Kurz gesagt, müssen wir dem Hügelbeet beständig eine Stickstoffdüngung zukommen lassen, oder wir packen von vorn herein ordentlich Kuh- oder Pferdemist in größeren Mengen in das Hügelbeet hinein. Wenn wir aber mit viel Aufwand Stallmist anfahren müssen oder vielleicht sogar Kunstdünger zukaufen müssen, dann steht die Frage ob das Konzept noch etwas mit Permakultur zu tun hat. Bei dieser sollen ja sie vorhandenen Ressourcen in einer ökologische Kreislaufwirtschaft aufgehen. Aus diesem Grunde ist es ratsam, unser Permakultur-Projekt Garten mit einer Hühnerhaltung und mit der Haltung von einigen Kaninchen zu verbinden. Der anfallende Kleintiermist kann dann in solchen Hügelbeeten Verwendung finden, wie auch in Dünger-Jauchen. Diese verdünnte Jauche muss dann möglichst wöchentlich auf das Beet gebracht werden und erst dann treten die beachtlichen Ernteerfolge ein, welche wir in den heute noch hoch entwickelten Subsistenzwirtschaften Mittelamerikas und Asiens vorfinden.

Zeitliche Einordnung in unserer Anbauplanung

Es bietet sich natürlich an, solch ein Hügelbeet, welches der Autor besser als Kompostbeet bezeichnet, schon im Herbst anzulegen. Auf jeden Fall können wir das vorgesehene Beet mit einer Schicht Laub bedecken und eventuell auch schon etwas halb verrotteten Kompost aufbringen. Auch ein oder zwei Jauchegüsse im Herbst sind eine gute Grundlage für die weiteren Arbeiten im Frühling. Durch diese Arbeiten im Herbst haben sich bis zum folgenden Frühling nämlich schon Kompost- und Regenwürmer auf diesem Platz eingefunden, welche eine wichtige Funktion bei der Verrottung und Bodenlockerung erfüllen müssen. Vor dem Aufbringen des organischen Materials im Herbst, kann der Boden den zukünftigen Kompostbeetes durchaus auch gelockert oder umgegraben werden. Wird im Herbst noch eine Schicht Erde aufgebracht, kann Mitte November noch Stechsalat eingesät werden. Ist dieser dann Ende April abgeerntet, können wir das Beet nochmals mit Kleintiermist und Komposterde aufpeppen und mit den oben vorgeschlagenen Sommerkulturen bestellen. Nach der Vegetationsperiode ist das Kompostbeet dann im Oktober/November wieder frei und wir haben bestens vorbereitetes Land für eine Folgekultur im nächsten Jahr. Das sind zum Beispiel frühe oder mittelfrühe Kartoffeln, welche wir durchaus wieder mit Kohlgemüse (Weißkraut und Broccoli ist ideal) kombinieren können. Letztere kommen in der Mitte in einer Reihe auf das Beet und die Kartoffeln auf beide Seiten in die Außenreihen. Diese Form der Mischkultur ist alterprobt, allerdings müssen die zwei Reihen Kartoffeln, in deren Mitte der Kohl wirklich ideal gedeiht,mindestens 1 m Abstand voneinander haben (besser 1,10 m) – darunter ist der Mischkulturenanbau kontraproduktiv.